2.Herren spielen 2:2 gegen Brehmer II

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Am Samstag spielte die 2.Herrenmannschft gegen die 2.Vertretung des SV Brehmer 2:2 unentschieden und holte mit einer sehr guten kämpferischen Leistung einen vielleicht noch ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Große Personalsorgen beschäftigten unseren Trainer Holger mal wieder vorm Spiel. Gerade einmal 11 Spieler standen zur Verfügung und das auch nur weil Galle seine Rückkehr feierte, Rico uns von der Ersten unterstütze und Jan von den Alten Herren seine Erfahrung zur Verfügung stellte. Die Devise vor dem Spiel war eindeutig: In dieser Besetzung nicht untergehen, gegen einen Gegner der im Hinspiel sehr stark gegen uns gespielt hatte und klar gewann.

Aber Fussball ist eben eine Wundertüte, denn von Anfang an kämpften und spielten die 11 Übriggebliebenen klasse und hatten bereits in der Anfangsphase gute Chancen zur Führung. Defensiv stand man gut und der Gegner hatte gerade zu Beginn große Probleme mit unserer Einsatzbereitschaft. In der 29.Minute konnte Christian einen langen Ball nicht klären, der Stürmer nutze diesen Fehler und passte in die Mitte und dort verwandelte der mitlaufende Spieler zum 0:1. Ärgerlich, vermeitbar und zu diesem Zeitpunkt unglaublich ungerecht. Aber unsere Moral war hoch und keine 2 Minuten später, nutzte Rico seine Tischtenniskenntnisse über das Verhalten von angeschnittenen Flugbällen und deren Bewegung bei Auftreffen auf dem Boden aus. Der gegnerische Libero hatte diese Erfahrungen in seiner Jugend wohl nicht gesammelt, den er unterschätze den aufspringenden Ball total. Rico spekulierte richtig, lief allein auf den Torwart zu und vollendete cool zum 1:1 ( 31.Minute ). Wir setzen sofort nach dem Ausgleich nach und ein langer Ball vom Max in Richtung Tor, konnte Tom mit dem Kopf am herauslaufenden Torwart vorbeilegen und zum 2:1 einschieben ( 35.Minute ). Nun war Brehmer geweckt und drängte auf den Ausgleich. Aber immer wieder wurden die Situationen geklärt. Meistens sogar fair….In der 45.Minute prüfte Jan dann die Materialfestigkeit des Trikots seines Gegenspielers. Leider war dies nicht erst in der Halbzeitpause und dazu auch noch im Strafraum. Der sehr gute Schiedsrichter sah dies und entschied unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff auf Elfmeter. Der gefoulte Spieler schoss selber, aber Moppe hielt wie schon beim Training am Mittwoch den Ball und so gingen wir mit einer 2:1 Führung in die Pause. Nach der Halbzeit wurde der Druck des SV Brehmer  größer aber bis auf ein, zwei Chancen waren es meist sichere Bälle für unseren Torwart oder der Ball wurde anderweitig geklärt.  Wir versuchten immer wieder nach vorn die Bälle lang zu schlagen und hatten das ein oder andere Mal die Chance auf einen Abschluss, spielten dann aber den Angriff nicht gut genug zu Ende. In der 70.Minute dann wurde ein Freistoss in unseren Strafraum geschlagen und in die Mitte verlängert. Dort schoss der Spieler zum 2:2 ein. In der Folge entstand ein Gerangel um den Ball. Marzel wies den Schiedsrichter auf diesen Umstand hin. Er tat dies in einer positiv formuliert, offenen kommunikativen Art, die dem Schiedsrichter nachvollziehbar nicht gefiel. Die Folge war die Gelbe Karte. Da Marzel bereits verwarnt war musste er leider vom Platz. Nun drückte Brehmer noch mehr auf dem Siegtreffer. Aber immer wieder war es Moppe oder ein Bein/Kopf der das Tor verhinderte. Der Einsatz war bei allen hoch und Kay fasste es auf dem Platz gut zusammen:    ” wir verlieren das heute hier nicht….” . Das war das Moto von allen und so wurde gekämpft und auch als mit Pö in der 86.Minute der nächste Spieler mit Gelb-Rot vom Platz musste hielten wir den Punkt fest.

Fazit: In den verlorenen Spielen gegen Roter Stern und besonders bei Fortuna hatte es sich schon gezeigt, die Einstellung stimmt wieder bei uns. Es wird zusammen gearbeitet und gekämpft. Spielerisch ist es zur Zeit eher wenig aber mit solchem Einsatz holt man in der 2.Kreisklasse eben auch seine Punkte. Ein klasse Leistung von allen 11 Spielern, die als Mannschaft den Punkt holen und damit zeigen, dass die 2.Herrenmannschaft verstanden hat wie es gehen kann.

B-Jugend wird Zweiter beim Wintercup des VFC Plauen!

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Nach einer entspannten Fahrt erreichten wir die größte Stadt im Vogtland pünktlich um 14 Uhr. In der Kurt-Helbig-Halle zu Plauen rollte der Ball nach der Eröffnung ab 15 Uhr. Insgesamt nahmen 10 Mannschaften aus 4 verschiedenen Bundesländern teil. Neu für unser Team war, dass die Jungs erstmalig ein Futsal-Turnier spielten. Diese abgewandelte Form des Hallenfußballs unterscheidet sich schon ein wenig von den bisherigen Turnieren welche wir alljährlich absolvieren.

Es existiert eine 4 Sekunden – Regel für jegliche Standardsituationen, der Torwart darf im eigenen Ballbesitz nur einmal angespielt werden, ein Futsal-Ball ist kleiner und schwerer als die üblichen Fußbälle, Grätschen ist strikt verboten, die Mittellinie ist bei Torabstoß sowie Torerzielung außer Kraft gesetzt und es existieren sogenannte kumulierte Fouls, dass heißt ab dem 4 Mannschaftsfoul gibt es einen direkten Freistoß ohne Mauer aus 10m, dies gilt dann auch für jedes weitere Foul im Spiel.

Theoretisch sind wir die Regeln in den letzten Trainingseinheiten des vergangenen Jahres durchgegangen und haben auch versucht in unserer kleinen Turnhalle in Panitzsch, soweit es möglich war, die Futsalregeln praktisch umzusetzen.

Zum Glück hatten wir erst das fünfte Turnierspiel und konnten uns zuvor ein paar Spiele von der Tribüne aus anschauen um uns somit einen ersten Eindruck zu schaffen.

Gleich in unserer ersten Partie hatten wir es mit dem Gastgeber VFC Plauen I (Landesliga Sachsen) zu tun, in den Anfangsminuten hielt man noch ordentlich dagegen, jedoch fiel die Mannschaft nach dem ersten Gegentreffer wie ein Kartenhaus zusammen. Plauen zeigte seine ganze Klasse und fegte den PaBo-Nachwuchs mit 6:0 ordentlich vom Platz.

Dies mussten alle erstmal schlucken und die obligatorische Auswertung direkt nach dem Spiel in der Kabine verlegten wir spontan kurz vor die nächste Partie. Und es schien gewirkt zu haben, mit Beginn des Spieles gegen Germania Chemnitz stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz, Lorenz Sitte brachte sein Team mit einem Linksschuss in Front, ehe Kapitän Julian Stelzner auf 2:0 erhöhen konnte. Durch den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Chemnitzer kam nochmals ein wenig Spannung auf, jedoch machte Tim Fröhlich 30 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer zum 3:1 den Deckel drauf.

Es folgte Spiel 3 gegen TuS Schauenstein, der Sieg zuvor war goldwert und die Jungs zeigten nun ansehnlichen Fußball, Tim Fröhlich machte früh das 1:0 für Panitzsch/Borsdorf. Kurz darauf fast der Ausgleich, jedoch konnte Lorenz Sitte auf der Linie klären. Nun kam es erstmalig zu einem 4. kumulierten Foul – in diesem Fall vom Gegner – Tim Fröhlich konnte also per Freistoß ohne Mauer aus 10 m auf 2:0 erhöhen und machte dies sehr souverän. Vorteil nun jetzt für uns, denn für jedes weitere Foul bekamen wir abermals einen solchen Freistoß ohne Mauer zugesprochen – leider vergaben Felix Tiffe und Julian Stelzner – so dass es am Ende nach einem weiteren Treffer aus dem Spiel heraus von Paul Würker nur 3:0 hieß und wir das Torverhältnis nicht aufbessern konnten.

Im letztem Gruppenspiel benötigten wir gegen die SpVgg Blau/Weiß Berlin mindestens einen Punkt um das Halbfinale sicher zu erreichen. Darauf wollte die Jungs sich aber nicht ausruhen und zeigten auch gegen die technisch starke Mannschaft aus Berlin eine hervorragende Leistung. Durch Treffer von Tim Fröhlich und Julian Stelzner wurde mit 2:0 gewonnen und sich somit Platz 2 hinter Gastgeber VFC Plauen gesichert.

Nun kam es wohl zum emotionalsten und aufregendsten Spiel des gesamten Turnierverlaufes. Unser Gegner im Halbfinale war die SpVgg Weiden, immerhin DFB-Stützpunkt und ein Nachwuchsleistungszentrum in Bayern. Es war von der ersten Minute an ein sehr intensiver, hitziger und offener Schlagabtausch. Tim Fröhlich brachte uns in Führung, welche Weiden allerdings schnell wieder ausgleichen konnte, aber es war erneut Tim Fröhlich, der sein Team mit 2:1 in Front bringen konnte.

Nun wurde es richtig heiß, beide Teams standen bei jeweils drei kumulierten Fouls, unser Gegner versuchte in jeder Situation das vierte Foul zu provozieren. Es gab mehrere Rudelbildungen auf dem Platz – die Schiedsrichter waren kurzzeitig nicht mehr Herr der Lage. Unser Kapitän Julian Stelzner wurde zum Beispiel von einem Spieler des Gegners umgestoßen – was folgte war nur gelb und Ballbesitz des Gegners. Kurz darauf befanden sich 6 Spieler des Gegners auf dem Feld, Proteste unsererseits wurden erst völlig ignoriert – erst nach einem harten Foul an Tim Fröhlich die Partie unterbrochen, gefühlt waren 30 Leute auf dem Feld – es war schon fast tumultartig. Nachdem sich alles wieder beruhigt hatte, gab es gelb für einen Spieler von Weiden, damit wurde die Situation bestraft, dass sie mit einem Mann mehr auf dem Feld standen. Aber abermals blieben diese im Ballbesitz – wieder völlig unverständlich.

Und es kam noch dicker – es waren noch 20 Sekunden zu spielen, während Johannes Herre den Ball bereits abgeworfen hatte, ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters – Tim Fröhlich fing den Ball mit der Hand auf, dachte an eine Unterbrechung – nichts war es. Der Schiedsrichter wertete dieses Handspiel als 4. Foul und es gab den Strafstoß ohne Mauer für Weiden.

Er begründete dies damit, dass die Uhr angehalten war und er die Partie wieder anpfeifen wollte. Entschuldigte sich bei mir und sagte wortwörtlich wenn Weiden fair wäre, verschießen sie mit Absicht. Aber nach dem Verlauf der Partie war dies sicher nicht zu erwarten – der kräftig gewachsene Angreifer scheiterte allerdings an Johannes Herre und wie sagt man so schön: Was recht ist, kommt wieder. Nach dem Spiel atmeten alle erstmal richtig kräftig durch, einige Spieler des Gegners zeigten sich allerdings als schlechte Verlierer, verweigerten den Handschlag und drohten mit Handgreiflichkeiten gegenüber unseren Jungs.

Sei es drum, wir haben uns ins Finale gespielt und sahen dies schon vor Anpfiff als großen Erfolg. Es ging erneut gegen die erste Vertretung vom VFC Plauen. Wie schon im Vorrundenspiel hatte man kaum eine Chance und musste sich einfach eingestehen, dass der Gastgeber eine Nummer zu groß für uns war. Am Ende hieß es 0:2 aus Sicht von Panitzsch/Borsdorf – trotzdem waren wir keineswegs traurig – denn auch ein zweiter Platz bei solch einem gut besetztem Turnier ist eine hervorragende Leistung.

Alles in allem war es ein super Tag, Danke an unsere Eltern für An- und Abfahrt. Und auch noch ein großes Lob an den Veranstalter VFC Plauen für einen reibungslosen Turnierverlauf. Abgerundet wurde der ganze Tag mit einer spontanen After-Show-Party bei Familie Stelzner.

1.Mannschaft mit Sieg zum Rückrundenstart

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Gegen kampfstarke Gegner entwickelte sich ein intensives Spiel auf dem Panitzscher Sportplatz. Aber bereits nach 11 Minuten konnten die Hausherren das erste Mal jubeln. Torsten Schönfeld fängt einen Ball im Mittelfeld ab, will den Ball zu Sebastian Rau flanken, aber der Ball erreicht den Mitspieler nicht, stattdessen wird er immer länger und landet schließlich hinter dem Gästekeeper im Tor. Nach dem Rückstand kamen die Gäste immer besser ins Spiel und hatten auch leichte Feldvorteile, aber die Abwehr um Mirko Brückner hielt. Schüsse, die direkt aufs Tor gingen hielt Eric Gammelin. Ab der 40. min. gab es dann auch noch ein paar Tore zu sehen. Zunächst erhöhte Steve Kühn nach tollem Zuspiel von Torsten Schönfeld auf 2:0. Kurz darauf ein Ballverlust im Mittelfeld und Alexander Bartsch lief allen davon und markiert den Anschlusstreffer. Aber kurz vor der Pause waren wieder die Hausherren dran, Kapitän Martin Tripke bedient Steve Kühn und der stellt die Halbzeitführung von 3:1 her.

Nach der Pause kamen erneut die Gäste besser ins Spiel, aber sie konnten aus ihrer Überlegenheit keinen Gewinn ziehen und in der 60. min. erobert Sebastian Große an der Seitenlinie den Ball, passt zu Steve Kühn und der verlängert weiter auf Sebastian Rau, der versenkt das Leder zum 4:1. Kurz darauf ein Freistoß für die Gäste, den scharf getretenen Ball kann Gammelin halten. 20. min. vor Schluss wurde dann nach wiederholtem Foulspiel eine Gästespieler mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Diese Unterzahl nutze zunächst erst mal dem KSC, denn Senjo verkürzte in der 75. min. Die Antwort der Hausherren folgte aber kurz darauf, nach einer Ecke getreten von Schönfeld köpfte Steve Kühn sein drittes Tor im Spiel zum 5:2 mit so einer Wucht, dass er sich nach berechtigtem Jubel erst mal ausruhen musste, er konnte aber kurz darauf weiter spielen. In der Nachspielzeit konnten die Gäste auch noch Ergebniskosmetik betreiben und Werner erzielte das 5:3, dies war dann auch der Endstand.