PaBo und TuS Leutzsch teilen sich die Punkte

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Im Nachholspiel am Mittwochabend war TuS Leutzsch zu Gast in Panitzsch. Nach 90 intensiven Minuten trennten sich beide Teams am Ende mit 1:1-Unentschieden.

Coach Wedemann musste die Elf erneut umstellen, so konnte Julian Stelzner berufsbedingt erst zur zweiten HZ dazustoßen, für ihn spielte Kurt-Thomas Kirstenpfad und der verletzte Torsten Schönfeld wurde durch Felix Tiffe ersetzt.

Die erste halbe Stunde ist schnell erzählt, TuS stand tief und kompakt, die Gäste überließen die Spielkontrolle ganz klar der Heimmannschaft. Dieser merkte man die 120 Minuten vom Sonntag deutlich an, die nötige Frische fehlte und das am Wochenende gelobte schnelle Kurzpassspiel war kaum, bis gar nicht zu sehen. So versuchte man es vermehrt mit langen Bällen, die jedoch meist im Keim erstickt wurden. Bis auf einen Fernschuss von Jonas Bär, den der Torwart erst im Nachfassen festhalten konnte, waren Torchancen eher Mangelware. Aus dem Nichts dann in der 33. Minute das 1:0 für die Leutzscher. Max Koßmann war in Folge eines Konters der Hintermannschaft von PaBo entwischt und vollendete zur Führung. Erstmalig ein Rückstand in der noch jungen Saison, dies musste der Gastgeber erstmal verdauen und bis zur Pause passierte nicht mehr viel.

Mit Beginn der 2. HZ war das Auftreten der Panitzscher schon ein anderes, das System wurde umgestellt und man drückte auf den Ausgleich. Die Einwechselspieler Tobias Heinrich und Kevin Hertwig sollten das Flügelspiel beleben. Die Partie wurde zunehmend intensiver und in den Zweikämpfen härter. Das gute Schiedsrichtertrio um Jonas Seifert hatte aller Hand zu tun und es gab ingesamt 10 Gelbe Karten, gleichermaßen verteilt auf die Mannschaften. Der Ausgleich lag in der Luft, diesen hätte PaBo in Person von Kevin Hertwig nach etwa einer Stunde erzielen müssen. Mustergültig wurde mit viel Tempo gekontert, Hertwig scheiterte allerdings gleich doppelt im 1 gegen 1 am Torwart der Leutzscher. Ein ähnlicher Angriff endete dann in der 77. Minute mit dem verdienten Ausgleich. Tobias Heinrich setzte sich super über links durch und dessen Hereingabe nahm Steve Kühn am kurzen Pfosten direkt ab und sorgte somit für das 1:1. Beide Teams wollten aber mehr und zum Ende hin wurde es ein offener Schlagabtausch, viele Standardsituationen ergaben sich – die Partie hätte noch in beide Richtungen kippen können. Es blieb beim 1:1, womit sich letztlich auch beide Teams zufrieden geben mussten.

Am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) geht es zum Auswärtsspiel nach Leipzig, die Wedemann-Elf ist bei Rotation 1950 II zu Gast.