Kategorie: PaBo News
1 Sieg und zwei Niederlagen bei Testspielen der 1. Mannschaft
Hier ein kleiner Überblick:
- Pa/Bo I – TSV Markkleeberg 3:1 (1:0;1:0;1:1)
Zusammenfassung: Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad war der TSV Markkleeberg in Borsdorf zu Gast. Man einigte sich auf eine Spielzeit von 3 x 30 Minuten. Tom Schneider erzielte im ersten Drittel sehenswert das 1:0 und erhöhte im zweiten Spielabschnitt sogar auf 2:0. Im letzten Teil des Spieles erzielte Neuzugang Steve Kühn vom SV Jesewitz gleich in seiner ersten Partie seinen ersten Treffer und es stand 3:0. Markkleeberg kam kurz vor Schluss noch zum Ehrentreffer.
Tore: 1:0 Tom Schneider (21.), 2:0 Tom Schneider (53.), 3:0 Steve Kühn (76.), 3:1 Christopher Hausmann (83.)
Aufstellung: Eric Gammelin (ab 30. Dirk Lebe / ab 60. Florian Roth) – Lutz Wondraczek (ab 30. Oliver Kepper), Thomas Müller (ab 60. Sebastian Mandler), Sebastian Mandler (ab 30. Norman Günther), Sebastian Große (ab 30. Stephan Ullrich) – Martin Tripke (ab 60. Jakob Schneider), Christopher Metze (ab 60. Sebastian Große), Jakob Schneider (ab 30. Tom Wiedemann), Markus Gritzner (ab 60.Lutz Wondraczek) – Steve Kühn (ab 30. Sebastian Rau), Tom Schneider (ab 60. Steve Kühn)
- SG Taucha 99 I – Pa/Bo I 2:0 (0:0)
Zusammenfassung: Unter der Woche gastierten die Sievert Schützlinge beim Bezirksligavertreter SG Taucha 99. Lange konnte man sehr gut dagegen halten, erst nach 70 Minuten gelang Taucha der erste Treffer. Am Ende erhöhten sie zwar noch auf 2:0, jedoch zig sich Pa/Bo achtbar aus der Affäre.
Tore: 1:0 Tim Schumann (67.), 2:0 Maximilian Körbis (77.)
Aufstellung: Eric Gammelin (60. Dirk Lebe), Lutz Wondraczek (ab 46. Rene Reinicke), Thomas Müller, Martin Tripke, Christopher Metze (ab 70. Lutz Wondraczek) – Steve Kühn (ab 46. Tom Wiedemann), Jakob Schneider (70. Oliver Kepper), Sebastian Große (ab 46. Sebastian Mandler), Tom Schneider – Christian Tripke (ab 60. Stephan Ullrich), Torsten Schönfeld (ab 70. Steve Kühn)
- Pa/Bo I – VfL Halle 96 II 1:2 (0:1)
Zusammenfassung: Letzten Samstag ging es gegen eine Vertreter aus Sachsen-Anhalt. Zu Gast in Panitzsch war die Reserve vom Oberligisten VfL Halle 96. Der Gegner überzeugte durch einen starke Spielanlage und verlangte den Panitzscher alles ab, sie waren eigentlich klar überlegen, scheiterten aber immer wieder am super aufgelegten Panitzscher Schlussmann Eric Gammelin. Mit zunehmender Spieldauer konnte Panitzsch die Partie ausgeglichener gestalten und ging sogar in Führung, ein Abstoß der Gäste wurde abgefangen und dann ging es blitzschnell, Martin Tripke legte quer auf Steve Kühn, der nur noch einschieben musste. Leider gab man in der Schlussphase diese Führung noch aus der Hand und Halle drehte das Spiel noch auf 2:1.
Tore: 1:0 Steve Kühn (55.), 1:1 (78.), 1:2 (87.)
Aufstellung: Eric Gammelin (ab 75. Florian Roth) – Lutz Wondraczek, Thomas Müller, Sebastian Mandler, Christopher Metze – Rene Reinicke (ab 60. Markus Gritzner), Jakob Schneider, Martin Tripke (ab 75. Stephan Ullrich), Torsten Schönfeld (ab 75. Oliver Kepper) – Tom Schneider, Steve Kühn (ab 60. Sebastian Große)
C-Jugend verliert, aber steigt trotzdem auf!
Alles war noch möglich an diesem letzten Spieltag, dachte man bis gestern Abend. Denn erreichte uns Trainer die Nachricht, dass der Zweitplatzierte Räpitz auf das Aufstiegsrecht verzichtet.
Jedoch behielten wir diese Nachricht noch für uns und die Jungs sollten das Spiel erstmal spielen ohne jegliche Informationen zu wissen.
Markkleeberg zeigte von Beginn, wer der Herr im Haus ist. Den Gästen aus Panitzsch blieb kaum Luft zum atmen und in den ersten Minuten stand nur Johannes Herre im Mittelpunkt, welcher mit einigen Paraden einen frühen Rückstand verhindern konnte. Nachdem der Anfangsdruck überstanden war, verschob sich das Spiel mehr ins Mittelfeld, jedoch in der Offensive war die Durchschlagskraft gleich Null. Felix Tiffe versuchte sich mit Einzelaktionen, war aber meist auf sich allein gestellt.
Mitte der ersten HZ fiel dann der längst überfällige Führungstreffer, der Torschützenkönig der Liga Vincent Spodding war der Abwehr entwischt und vollstreckte eiskalt. Kurz darauf die erste gefährliche Aktion von Panitzsch, Felix Tiffe kam feilschnell über links in den Strafraum und scheiterte am Torwart. Die darauffolgende Ecke von Niklas Herold sprang tückisch am kurzen Pfosten auf und der Torwart konnte erneut zur Ecke klären.
Keine 3 Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da lief Vincent Spodding wieder allen davon und erhöhte auf 2:0. Er lief nun in Hochform auf und köpfte nach einer Ecke zum 3:0 ein. Als Markkleeberg in der 44. Minute das 4:0 erzielen konnte, ahnten wir böses. Aber die Gäste aus Panitzsch haben sich in den letzten 20 Minuten nicht aufgegeben und ordentlich präsentiert. Zum Ende hin hatte Paul Würker noch zwei Möglichkeiten um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen – leider erfolglos. Somit blieb es beim hochverdientem 4:0 – Sieg für Markkleeberg.
Nach dem Spiel wurde dann verkündet, dass Räpitz auf das Aufstiegsrecht verzichtet hat und wir sozusagen als Drittplatzierter in die Stadtliga aufgestiegen sind. Somit endet eine Saison mit Sonne und Schatten, doch noch erfolgreich.
Unnötige Niederlage in Lausen!
Der Gast aus Panitzsch erwischte eindeutig den besseren Start in die Partie, war von Beginn an hellwach. Man dominierte das Spiel in den ersten 30 Minuten klar und deutlich, hätte mindestens 3 Tore schießen müssen. Tom Schneider traf aus Nahdistanz das Außennetz, Torsten Schönfeld scheiterte freistehend am schon am Boden liegenden Torwart von Lausen, Tim Kunzmann war ebenfalls der Abwehr entkommen, lief allein aufs Tor und traf nicht.
Dann kam die 30. Minute, eine krasse Fehlentscheidung kippte wohl das Spiel. Martin Tripke wird am gegnerischen Strafraum klar und deutlich umgerissen, der Pfiff blieb aus und der daraus entstehende Konter der Lausener endete mit einem Foul von Eric Gammelin im eigenen Strafraum. Es gab Elfmeter und Lausen führte aus dem Nichts mit 1:0.
Panitzsch in den Folgeminuten ein wenig zu aufgebracht, daraus resultierten zwei weitere Standardsituationen für den Gastgeber, die in Minute 35 und 38 jeweils per direktem Freistoß zu deren Treffer 2 sowie 3 führten.
Somit lag Panitzsch/Borsdorf zur Pause mit 3:0 hinten und hätte eigentlich in dieser Höhe mindestens führen müssen.
Nach dem Seitenwechsel fiel relativ schnell das 3:1, ein Freistoß von Tom Schneider wurde von einem Lausener Abwehrspieler per Kopf unglücklich ins eigene Tor verwandelt. Panitzsch drückte nun enorm und bekam mächtig auf die Beine, dies hatte zur Folge das nach ca. 60 Minuten ein Spieler der Heimmannschaft mit gelb/rot vom Platz geschickt wurde. Kurz daraus erzielte Rene Reinicke das 3:2.
Nun warf Pa/Bo alles nach vorn, Lausen verteidigte mit allen Leuten, zwingende Chancen waren jedoch Mangelware, zudem war der Schiedsrichter heute wirklich nicht auf unserer Seite, ähnlich wie unser Torhüter beim Elfmeter in HZ 1, agierte in der Schlussphase der Torwart von Lausen und holte Rene Reinicke im Strafraum von den Beinen, der Pfiff blieb erneut aus.
So blieb es schlussendlich beim 3:2 für die tapfer kämpfenden Lausener.
C-Jugend schlägt Olympia!
Nachdem man zuletzt zwei Wochen kein Spiel hatte, stand heute das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Alle Verletzten waren wieder an Board und man begann die Partie natürlich mit der Zielstellung zu gewinnen.
In der Anfangsphase erspielte man sich ein deutliches Übergewicht und hatte auch genügend Schussmöglichkeiten, jedoch waren die allesamt zu unpräzise und verfehlten das Tor. So dauerte es bis zur 27. Minute als Panitzsch der Führungstreffer gelang. Melvin Kietz spielte einen wunderbaren Pass durch die Schnittstelle der Abwehr und Kapitän Julian Stelzner blieb vorm Tor eiskalt, vollendete zum 1:0. Nur drei Minuten später wurde das Ergebnis ausgebaut, diesmal war Julian Stelzner der Vorbereiter auf Felix Tiffe, der das 2:0 erzielen konnte.
Endgültig die Weichen auf Sieg stellte Luca Nürnberger nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel, als er das 3:0 machte. Olympia kam zwar kurz darauf zum Ehrentrffer per direktem Freistoß.
Doch Marcel Wagner konnte mit dem wohl schönstem Tor des Tages das 4:1 erzielen.
Dabei blieb es auch und in zwei Wochen geht es zum Spitzenreiter nach Markkleeberg, dort muss man zwingend punkten und auf einen Ausrutscher von Räpitz hoffen, um vielleicht doch noch aufzusteigen.
C-Jugend mit Kantersieg!
Bereits nach sechs Minuten konnte Panitzsch/Tresenwald in Führung gehen, Hannes Schröck spielte einen herrlichen Ball in den Lauf von Felix Tiffe, welcher der Abwehr auf und davon lief, sogar noch den Torwart umspielte und letztlich souverän einschob.
Nur drei Minuten später der nächste Treffer und es ein Novum, Kurt – Thomas Kirstenpfad erzielte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze seinen ersten Treffer seitdem er in unserer Mannschaft spielt.
Nach Flanke von Marcel Wagner köpfte Kapitän Julian Stelzner am langen Pfosten zum 3:0 ein. Danach wurde es ereignislos, Panitzsch spielte ähnlich wie Bayern München – viel Ballbesitz, jedoch kaum Torchancen.
Mit viel Schwung kamen die Panitzscher aus der Kabine und waren nun gewillt noch den ein oder anderen Treffer zu erzielen. Der eingewechselte Niclas Herold setzte sich energisch durch und traf nach 40 Minuten zum 4:0. Lindenthal hat rein gar nichts hingegen zusetzen, die völlige Überlegenheit wurde nun auch in Tore im Minutentakt umgemünzt. Felix Tiffe insgesamt noch dreimal und Marcel Wagner schraubten das Ergebnis in die Höhe.
Zu Null ging trotzdem nicht, Johannes Herre rutschte beim Rückwärtslaufen aus und der Lindenthaler Angreifer erzielte mit einem Heber den Ehrentreffer zum 8:1-Endstand.
C-Jugend lässt Punkte liegen
Gleich drei wichtige Spieler fehlten den Trainern am Sonntag im Spiel Zweiter gegen Dritter. Luca Nürnberger und Philipp Schmiady fehlten gänzlich, Kapitän Julian Stelzner saß vorerst angeschlagen nur auf der Bank.
Auf sehr hohem Rasen begann die Partie allerdings sehr zufriedenstellend, denn bereits nach 6 Minuten konnte Felix Tiffe nach einer Ecke von Melvin Kietz einköpfen. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit dominierte der Gast aus Panitzsch weitgehend das Spielgeschehen. Felix Tiffe und Florian Kollarczyk scheiterten am starken Torwart von Räpitz, ein Schuss von Melvin Kietz kurz vor der Pause verfehlte das Tor nur knapp. Räpitz kam nur einmal gefährlich vor das Tor von Johannes Herre und war nach dem Verlauf der ersten Halbzeit mit dem 1:0 gut bedient.
Dies sollte sich im zweiten Spielabschnitt ändern, nach eigener Ecke wurden wir super aus gekontert und es stand plötzlich 1:1. Das Spiel kippte nun völlig und nachdem Räpitz einen Freistoß im Mittelfeld schnell ausführte, kamen sie sogar zum Führungstreffer. Fortan wurde es auch ein wenig hitzig, nach etwas überhartem Einsteigen von Hannes Schröck, ließ sich ein Spieler des Gastgebers zu einer Tätlichkeit in Form von Nachtreten hinreißen und wurde völlig zurecht des Platzes verwiesen.
Julian Stelzner, mittlerweile eingewechselt, hatte dann die wohl beste Möglichkeit in dieser Phase, jedoch versuchte er ein Kunststück mit der Hacke, welches im leider freistehend vorm Tor misslang. Und es kam wie es kommen musste, die Heimmannschaft baute in Unterzahl ihre Führung aus. Als der Schiedsrichter uns 5 Minuten vor dem Spielende einen Elfmeter schenkte, keimte nochmals Hoffung auf, denn Marcel Wagner konnte sicher zum 3:2 verwandeln. Es wurde nun alles nach vorn geworfen, selbst Torwart Johannes Herre rannte beim letzten Standard mir nach vorn, dieser erreichte wieder den Kopf von Felix Tiffe, diesmal köpfte unsere Nummer 10 haarscharf am linken Pfosten vorbei. So war die dritte Saisonniederlage perfekt und erstmals in dieser Saison finden wir uns nicht auf einem Aufstiegsplatz wieder.
1. Mannschaft mit Heimerfolg!
Trainer Steffen Sievert verweilte im Kurzurlaub und da Co-Trainer Andreas Kaziur, wie sicher auch viele Zuschauer, beim Aufstiegsspiel in Leipzig waren, betreute Steffen Gläser die Mannschaft im Spiel gegen den Leipziger SC.
Martin Tripke rückte für Jakob Schneider in die Startelf, ansonsten spielte exakt die Mannschaft, welche zuletzt mit 5:0 in Stötteritz gewinnen konnte. Früh wollte die Heimmannschaft für klare Verhältnisse sorgen und erspielte sich ein deutliches Übergewicht, noch fand man aber im starken Gästekeeper seinen Meister, denn nur dieser verhinderte eine frühe Führung für Panitzsch/Borsdorf. Erst in der 31. Minute fiel dann der längst überfällige Treffer, Martin Tripke tritt einen Freistoß von links, der Ball wird von einem LSC Abwehrspieler abgefälscht und landet zum 1:0 im Tor.
Rene Reinicke scheiterte nach Foul an Christian Tripke kurz darauf vom Elfmeterpunkt. Schrecksekunde in der Nachspielzeit des ersten Durchganges, leichtsinnig wurde der Ball im Abwehrzentrum vertändelt, plötzlich lief der Angreifer der Gäste alleine auf das Panitzscher Tor zu, jedoch parierte Eric Gammelin richtig stark und verhinderte somit den Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel kam Markus Gritzner für Rene Reinicke in die Partie. PaBo dominierte nach Belieben und in der 57. Minute traf Kapitän Christian Tripke im Anschluss einer Ecke von Torsten Schönfeld zum 2:0. Weitere Treffer für den Gastgeber waren definitiv möglich, leider war die Chancenverwertung wieder mangelhaft, so dass aber letztlich beim verdientem 2:0 – Erfolg blieb.
C-Jugend scheitert im Elfmeterschießen!
Erst vor zwei Wochen fand das Viertelfinale statt und schon heute zum Feiertag standen sich im Halbfinale des 3. LVV Cup´s die C-Jugendmannschaften der SpG Panitzsch/Tresenwald und Eintracht Schkeuditz gegenüber. Der 2. Platzierte der Stadtklasse empfing quasi den Zweiten der höheren Stadtliga.
Vor einer beachtlichen Kulisse von 250 Zuschauern wurde das Spiel nach einer wunderschönen Choreographie, inszeniert vom Panitzscher Publikum, um 11 Uhr vom Schiedsrichter Ralph Bernstein angepfiffen. Info-TV Leipzig und auch der Jugendausschussleiter des Fußballverbandes der Stadt Leipzig Oilver Gebhardt ließen sich dieses Highlight nicht entgehen.
In der Anfangsphase der Partie tasteten sich beide Mannschaften regelgerecht hab, getreu nach dem Motto hinten erstmal sicher stehen. Panitzsch verlangte dem Gegner alles ab und war vor allem in den Zweikämpfen bissiger, somit wurde Schkeuditz schon ein wenig beeindruckt und die erwartete Dominanz des Stadtligisten blieb aus. Ein Hauch von Gefahr vor den Toren beider Torhüter resultierte im ersten Spielabschnitt nur aus Standardsituationen. So war es kein Wunder, dass es zur Halbzeit beim torlosen Remis blieb.
Nach dem Seitenwechsel spielte sich die Partie nicht nur zwischen den Strafräumen ab, Schkeuditz tat vorerst mehr im Spiel nach vorn und konnte vor allem über ihren schnellen Außenstürmer ein bis zweimal gefährlich in den Strafraum eindringen, jedoch war man vor dem Tor nicht konsequent genug.
Dann die erste richtig gute Gelegenheit für Panitzsch/Borsdorf, Florian Kollarczyk war auf einmal im Rücken der Abwehr entwischt, am 16er hätte er wohl abschließen müssen, legte sich den Ball allerdings nochmals vor und dann war ein Abwehrspieler zur Stelle.
Dann rückte der Panitzscher Schlussmann Johannes Herre in den Vordergrund, erst lenkte er einen Ball noch an den Pfosten, seine Parade im Anschluss an diese Aktion war allerdings einfach überragend, die Panitzscher Fans honorierten diese Aktion mit einem tosenden Applaus. Das hätte die Führung für Schkeuditz sein müssen. In der Schlussviertelstunde konnte Panitzsch/Borsdorf nochmal alle Kräfte mobilisieren und sich vom zwischenzeitlich großem Druck der Schkeuditzer befreien. Spielerisch mit wirklich guten Passagen wurden Angriffe gestartet, jedoch waren die groß gewachsenen Verteidiger des Gastes fast unbezwingbar. Unermütlich ging wieder Julian Stelzner als Kapitän auf der Außenbahn voran, was er heute wieder für ein Laufpensum an den Tag legte, war unglaublich. 10 Minuten vor dem Ende flankte er super den in Strafraum, Schkeuditz konnte abwehren, diesen Ball brachte Kurt Kirstenpfad wieder in den Strafraum, Felix Tiffe versenkte sehenswert mit der Hacke, jedoch entschied der Schiedsrichter zurecht auf Abseits.
Nach 70 Minuten war Schluss und es ging für Panitzsch/Borsdorf, wie schon im Viertelfinale in die Verlängerung. In den zweimal 5 Minuten passierte nicht viel, jedoch wäre mit der letzten Aktion des Spieles fast das Siegtor für die Hausherren gefallen, Felix Tiffe setzte einen Freistoß aus 25 Metern nur ganz knapp neben das Tor.
So blieb es beim 0:0-Unentschieden und die Entscheidung fiel vom Punkt. Die Schkeuditzer Schützen verwandelten alle sehr sicher, auf Panitzscher Seite waren Felix Tiffe, Hannes Schröck sowie Marcel Wagner erfolgreich. Leider scheiterte unser Kapitän Julian Stelzner als dritter Schütze am Torwart der Schkeuditzer, so dass der Stadtligist das Spiel mit 5:3 für sich entscheiden konnte.
Die Enttäuschung kurz nach Spielende war natürlich riesengroß, mit einem Bein war man sicher schon im Finale. Glückwunsch an die Mannschaft und Trainer von Schkeuditz zum Finaleinzug.
Ein paar Worte in eigener Sache…
Jungs lasst bitte den Kopf nicht hängen! Seid lieber Stolz auf das bisher geleistete. WIR haben es heute geschafft, fast 250 Leute auf den Sportplatz nach Panitzsch zu holen und das ist schon Anerkennung genug! WIR haben mit Tapfer und Taucha in den Runden zuvor schon zwei Stadtligisten aus dem Pokal geworfen, heute haben wir den Schkeuditzern wirklich alles abverlangt und hätte die Sensation um ein Haar geschafft! Solche Erlebnisse wie heute vergisst man nicht und ihr braucht überhaupt nicht enttäuscht zu sein, WIR Trainer und auch die Zuschauer sind mega stolz auf EUCH. Diese Niederlage haut uns nicht um, sonder macht uns auf jeden Fall stärker. Lasst uns nun gemeinsam das Ziel Aufstieg verwirklichen!
C-Jugendpokalviertelfinale endet im Elfmeterkrimi!
Das mit Spannung erwartete Derby um den Halbfinaleinzug des Stadtpokals wurde nach kurzem Regenguss pünktlich um 17:30 Uhr angepfiffen. Die Panitzscher-Trainer Martin Tripke und Rene Reinicke stellten die Mannschaft auf einigen Positionen um und reagierten somit auf die zuletzt eher mäßigen Leistungen (2 Niederlagen in Folge in der Stadtklasse).
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein stets faires, aber hart umkämpftes Pokalmatch. Die Panitzscher begannen forsch und waren vorerst die spielbestimmende Mannschaft. Durch frühes Stören sowie schnelle Balleroberungen konnte man in erster Linie den Gegner vom eigenen Tor fern halten, aber auch eigene Offensivaktionen starten. So hatte Luca Nürnberger nach 10 Minuten die erste richtig gute Möglichkeit, Robert Geg spielte einen Ball aus der Abwehr heraus, Nürnberger entwischte der Tauchaer Abwehr, schloss aus halbrechter Position ab, leider ging der Ball knapp am Tor vorbei.
Kurz darauf war es erneut Luca Nürnberger, jedoch diesmal der Abschluss zu harmlos. Der Stadtligist aus Taucha suchte in der Offensive immer wieder ihren schnellen Linksaußen Nico Ermisch, jedoch machte Robert Geg bis auf 1/2 Ausnahmen einen super Job und nahm den gefährlichsten Angreifer der SG Taucha in HZ 1 fast komplett aus dem Spiel.
Einmal wurde es ein wenig gefährlich vor dem Tor von Johannes Herre, als er in Folge einer Ecke beim Herauslaufen zögerte und Taucha somit eine Schusschance ermöglichte, welche aber dann sichere Beute für den Keeper von PaBo war.
In der 30. Minute gab es Freistoß aus ca. 25 m für die Hausherren. Eine Sache für Felix Tiffe, jedoch schoss er zu zentral und der Ball landete genau in den Armen von Leonhard Saewe.
Nach dem Seitenwechsel zogen erneut graue Wolken auf und es regnete das ein oder andere Mal noch heftig. Das Wetter passte aber zum Derbycharakter des Spiels, in Durchgang zwei nahm nun auch Taucha den Kampf an und beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Melvin Kietz trat in der 45. Minute eine super Ecke und der Panitzscher Angreifer Felix Tiffe stand am Fünfmeterraum völlig frei, traf den Ball aber nicht richtig und vergab somit die bis dahin beste Chance des Spiels.
Aber auch der Gast kam zu einer Großchance, Nico Ermisch entwischte über die linke Seite und war direkt vor Johannes Herre, scheiterte am glänzend parierenden Schlussmann der Panitzscher.
Dies war vielleicht die beste Phase der Tauchaer, nach einer Ecke gelang der Ball wieder zu Ermisch, dessen Schuss konnte erst Philipp Schmiady und letztlich Johannes Herre auf der Linie klären.
Nachdem Pa/Bo diese kurze Drangperiode unbeschadet überstand, suchte man selbst wieder sein Glück in der Offensive. Unermütlich war hierbei Kapitän Julian Stelzner, er lief die rechte Seite rauf und runter, war oft nur durch Fouls zu stoppen. Er spielte zehn Minuten vor Schluss auch einen herrlichen Pass in den Rücken der Gäste-Abwehr, Paul Würker war auf und davon, scheiterte aber am Torwart von Taucha.
Der sehr souveräne Schiedsrichter pfiff die Partie fast ohne Nachspielzeit ab, die zahlreichen Zuschauer sahen ein super Spiel und durften sich auf die Verlängerung von 2 x fünf Minuten freuen.
Die Verlängerung ist jedoch kurz erzählt, sicher hatten beide Teams die Vorgabe nicht auf Teufel komm raus die Führung erzielen zu müssen. Somit endete die Partie mit 0:0 und die Entscheidung fiel vom Elfmeterpunkt.
Panitzsch durfte beginnen und Marcel Wagner verwandelte, wie man es von ihm gewohnt ist, sehr sicher zum 1:0. Johannes Herre im Tor der Panitzscher hielt im Verlaufe der Saison schon den ein oder anderen Elfmeter, so auch den ersten von Taucha. Nun war Hannes Schröck an der Reihe, leider scheiterte er am Gästetorwart. Taucha hatte also die Chance auszugleichen, aber erneut glänzte Johannes Herre und es blieb beim 1:0.
Kapitän Julian Stelnzer traf als dritter Schütze zum 2:0. Rumen Angelov verkürzte mit einem strammen Schuss auf 2:1. Es folgte Luca Nürnberger, er platzierte den Ball gut in die linke Ecke und erhöhte wieder auf 3:1. Für Taucha war jetzt Dustin Klaus an der Reihe, er ließ dem Panitzscher Schlussmann keinerlei Chance und es stand 3:2.
Florian Kollarczyk war der fünfte und gleichzeitig auch der letzte Schütze, denn er konnte den Ball im Netz versenken. Der Jubel daraufhin kannte keine Grenzen mehr, Spieler und Trainer rannten natürlich in erster Linie zu Johannes Herre und bildeten eine große Jubeltraube um ihn herum.
Bevor man den Sieg ausgelassen mit den Fans feierte, ging es zum Gegner, die Panitzscher Spieler zeigten wirklich große Fairness und halfen den niedergeschlagenen Tauchaer Spielern wieder auf, denn auch sie zeigten eine großartige Leistung und hatten genauso einen großen Anteil daran, dass dieses Spiel zu einem wahren Pokalkrimi wurde.