Mit dem knappsten aller Resultate sind die Wedemänner in die neue Spielzeit gestartet. Gegen griffige und durchaus gefällige Wilsdruffer, strapazierte man das eigene Glück allerdings schon sehr und musste am Ende des Tages froh sein, die ersten Zähler der Saison am Waldkater behalten zu können. Dass danach spätestens heute niemand mehr fragt und am kommenden Samstag in Naunhof eine bessere Leistung her muss, ist jedoch auch klar.
Mit deutlich mehr Ballbesitz für die Gäste gestaltete sich die erste Hälfte. Klar strukturiert präsentierte sich die Elf um Neu-Coach Knut Michael und ließ so den Hausherren kaum einmal die Möglichkeit, selbst zur Entfaltung zu kommen.
Aus einem gewohnt tief stehenden Block ergaben sich kaum Umschaltsituationen für PaBo. Auch nach Ballgewinnen agierte man oft zu hektisch und ungenau, was Coach Wedemann bereits früh auf die Gesichtsfarbe und Stimmbänder schlug.
Gefährliche Torraumszenen waren zunächst beiderseits sehr rar gesät. Umso überraschender schlug die Heimelf nach 17 Spielminuten plötzlich zu. Mittelfeldabräumer Justin Willich – von einigen in der Pokal-Startelf gegen Wurzen vergangene Woche schmerzlich vermisst – schlenzte das Leder von der Strafraumgrenze sehenswert ins linke, obere Eck. Vorausgegangen war eine klasse Balleroberung von Tristan Hanschmann und ein endlich mal zielführender Vortrag bis hin zum Torerfolg.
Die Wilsdruffer, kurz konsterniert, drückten die Gastgeber jedoch wenig später erneut in die eigene Hälfte. Zweimal wurde es dabei auch brandgefährlich. Einmal musste Lucas Merzky sein ganzes Können aufbieten, um einen Ausgleichstreffer zu verhindern. Das andere Mal hatte er Glück, dass die Gäste einen Leichtsinnsfehler des neuen PaBo-Keepers nicht bestrafen konnten.
Auch nach dem Wechsel waren es wieder die Gäste, die direkt zweimal die Chance auf den lang ersehnten und mittlerweile auch absolut verdienten Ausgleichstreffer hatten. Einmal mehr rettete Lucas Merzky den kostbaren Vorsprung. Beim Nachschuss ans Aluminium hatte er dann das berühmte Glück des Tüchtigen.
Den Panitzsch/Borsdorfern gelang es auch in der zweiten Halbzeit maximal sporadisch, mal für Entlastung oder gar eigene Torgefahr zu sorgen. Weiterhin zu ungenau und nicht zielstrebig genug, merkte man schnell, dass es hier und heute nur noch ums Verteidigen der knappen Führung gehen sollte.
Auch die Wechsel brachten wenig erquickendes nach vorn, so dass man seitens der Hausherren froh war, das 1:0 letztlich über die Bühne gebracht zu haben. Die Gäste haderten nach Schlusspfiff zurecht mit der Niederlage, welche auf Grund der eigenen, ansprechenden Leistung durchaus bitter war.
Weiter geht’s für die Wedemann-Elf am kommenden Samstag mit der ersten Auswärtspartie der jungen Saison. Ab 14.00 Uhr wartet der SV Naunhof 1920 im Cladewald auf die Blau-Gelben.
PaBo: Merzky – Werner (85. Dost), Fischer, Remler, Krüll – Schirner (82. Kresov), Stelzner (C) – Schilling (77. Weber), Hanschmann, Willich – Benedix (77. J. Saewe)
Tor: 1:0 Willich (17.)
Schiedsrichter: Florian Taychert
Assistenten: Colin Bereuther, Denny Werner
Zuschauer: 179
💙 ZWEITE
Stadtklasse Leipzig – 1. Spieltag
PaBo II – Olympia Leipzig II 1:2 (Tiffe)
💛 Ü40
Stadtliga Leipzig B-Senioren / LK 2 – 1. Spieltag
Einheit Lindenthal – PaBo 4:4 (Schönfeld, Pfeifer, Reiche, Klingner)
#pabo1920
#mehralsnureindorfverein