Da Marko Zeiße bekanntlich noch sehr lange ausfallen wird und sein Vertreter Dirk Lebe ebenfalls verhindert war, musste sich Eric Gammelin zwischen die Pfosten stellen. Bei hochsommerlichen Temperaturen war die Heimmanschaft von Beginn an das aktivere Team und leicht feldüberlegen. Im Verlaufe des ersten Spielabschnittes ergaben sich somit viele gute Möglichkeiten für Panitzsch/Borsdorf, die beste hatte dabei Tom Schneider, dessen wunderbarer Drehschuss aus gut 25 Metern nur an den Pfosten klatschte. Tapfer kam nur sporadisch vor das Gehäuse von Pa/Bo, jedoch hatte man kurz vor der Pause auch eine super Chance, Norman Bonitz setzte sich stark durch und sein Schuss aus linker Position konnte Eric Gammelin hervorragend parieren.
Im zweiten Durchgang kam dann jeder Zuschauer auf seine Kosten. Denkbar ungünstig begann die zweite Halbzeit für den Gast aus Leipzig, denn eine Notbremse gegen Torsten Schönfeld zog die rote Karte für einen Spieler von Tapfer nach sich, somit mussten diese über 40 Minuten in Unterzahl agieren. Kurz darauf setzte Christian Tripke einen Heber über den herauslaufenden Tapfer – Keeper auf die Querlatte. In der 53. Minute dann der Führungstreffer für die Gastgeber, erneut war Christian Tripke beteiligt, er legte quer auf den besser postierten Tom Schneider, welcher sein Team in Front bringen konnte.
Ein fragwürdiger Elfmeter brachte Tapfer dann aber zurück ins Spiel, Steffen Hartmann verwandelte sicher. Durch diesen Treffer bekam der Gast urplötzlich Aufwind und konnte das Spiel sogar drehen, in der 70. Minute hieß der Torschütze erneut Steffen Hartmann.
Jedoch folgte die Antwort von Panitzsch postwendend, Christian Tripke glich per Foulelfmeter zum 2:2 aus. Dazu benötigte er zwei Anläufe, da der Schiedsrichter den ersten zurückpfiff, weil sich ein Spieler zu zeitig in den Strafraum bewegte.
In der 85. Minute konnte der Gastgeber erneut in Führung gehen, Martin Tripke ließ 3-4 Tapfer – Spieler stehen, lief bis zur Grundlinie – Rückpass zu Markus Gritzner – Tor, das Spiel war wieder gedreht! Und den Deckel endgültig drauf, machte Torsten Schönfeld in der 88. Minute, er schnappte sich den Ball, lief der Abwehr davon, umspielte den Torwart und schob souverän ein.
Selten dämlich, dann die letzte Aktion im Spiel. Nach einem Allerweltsfoul an der Mittellinie gerieten Lutz Wondraczek und sein Gegenspieler aneinander, dieser deutete eine Kopfnuss an und unser Spieler konterte mit beleidigten Worte, so dass beide mit der roten Karte vom Platz gestellt wurden.