1. Mannschaft kommt mit Sieg nach Hause

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Die Anfangsphase der Partie war eher zerfahren und die Gäste versuchten durch lange Bälle das Mittelfeld zu überbrücken, sah nicht souverän aus, brachte auch nicht viel, hielt aber den Gegner vom eigenen Tor fern. Die Hausherren agierten engagiert und gaben keinen Zentimeter preis, nach vorn lief aber auch hier nicht viel, denn die Abwehrreihe der Panitzscher war immer auf der Hut.

Kam doch mal ein Ball durch dann war Eric Gammelin stets zur Stelle. Mitte der ersten Hälfte kamen aber dann die Sievert-Schützlinge immer besser ins Spiel und kamen auch zu Torchancen, aber das ersehnte Tor fiel erst in der 40. Min. Ein Befreiungsschlag von Lutz Wondraczek wurde immer länger und alle dachten er geht ins Seitenaus, nur Martin Tripke setzte nach und brachte den Ball in die Mitte zu Steve Kühn und der erlöste alle Panitzscher mit dem 1:0.

Im zweiten Abschnitt wollte die Panitzscher Elf nachlegen, noch fehlte die Genauigkeit im Abschluss oder etwas Glück bei Torsten Schönfeld oder Christian Tripke die Führung auszubauen. In der 60. Min. passte Tom Schneider wunderbar auf den in der Mitte startenden Torsten Schönfeld, der markierte dann den 2:0-Führungstreffer. Die Gäste versuchten weiter die Führung auszubauen ohne die Abwehrarbeit zu vernachlässigen, dies gelang diesmal sehr gut. Aber in einigen Situationen wurde es etwas hektisch und Dominic Schmolcz musste mit Gelb-Rot vom Platz. Gegen zehn taten sich die Panitzscher in letzter Zeit etwas schwer, aber diesmal ließen sich die Jungs nicht beirren und brachten die 2:0-Führung ins Ziel.

Das heißt wenn die Mannschaft im nächsten letzten Punktspiel der Saison siegreich ist, dann wäre das nicht nur der Aufstieg, sondern auch die Meisterschaft.

Kerstin Ullrich

Statistik

Derbysieg im Abstiegskampf, 2. Herren gewinnt verdient in Althen

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Spiele gegen Althen sind immer besonders. Aber am Samstag ging es neben dem Spiel gegen den Lokalrivalen vor allem um drei Punkte gegen den drohenden Abstieg und die Chance mit einem Sieg die Althener in der Tabelle hinter uns zu lassen. Mit voller Kapelle und guter Vorbereitung reisten wir in Althen an und man konnte die Motivation jedes Einzelnen richtig spüren. Auf dem Bild oben ist nicht wie man vermuten könnte die taktische Ausrichtung durch unseren Trainer auf eine Dreierkette zu sehen, sondern die Althener hatte bei hochsommerlichen Temperaturen drei 0,33 Liter Flaschen Wasser für uns bereitgestellt. Sofort sprachen Einzelne von Mobbing und Schikane, aber am Ende war es wohl einfach nur eine planerische Ungeschicklichkeit der Gastgeber. Womit wir beim Thema sind…Kreisklasse ist, wenn der Trainer wieder nach Hause fährt, um die Hosen zu holen die sein Sohn mitbringen sollte…so sassen wir einige Minuten in voller Montur aber ohne Hosen in der Kabine, Bilder die man nur als hartgesottener Fussballer aushalten kann. Die Gedanken sind frei…:-) #hosenvergesser

Als es dann endlich los ging, waren die Hosen auf Ihren Positionen und die Träger eben jener Panitzscher Hosen waren von Anfang an auf Angriff eingestellt. Althen war sehr passiv und wartete erstmal unsere ersten Versuche ab. Bereits nach kurzer Zeit erreichte ein langer Ball von Kay Christian, der sich aus knapp 16 Metern für einen Heber entschied, aber den Ball leider neben das Tor setzte. Als sich Christian immer noch das angegraute Haupthaar wegen dieser ausgelassen Chance raufte, war Rischi zur Stelle und schob aus ähnlicher Postion mit einem verdeckten platzierten Schuss den Ball ins untere linke Eck zur 1:0 Führung (10.Minute). Danach waren wir weiter am Drücker, plötzlich war aber ein Althener frei vor unserem Tor, doch der reaktivierte Pascal hielt stark die Führung fest. Fast im Gegenzug das 2:0 durch Rischi, der cool eine Flanke von links aus zentraler Position in den Winkel setzte (23.Minute). Großer Jubel und auch in der Folge waren wir drauf und dran, dass 3:0 zu machen aber es blieb beim 2:0 und so gingen wir bei diesem 6-Punkte-Spiel (ja so was gibt es) in die Halbzeit. Nach der Pause war Althen sofort da und bekam einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen, die der Althener Mittelfeldspieler über die Mauer zum 1:2 einschoss. Sah etwas aus wie der HSV und war genauso unverdient zu diesem Zeitpunkt (48.Minute). Dann zeigte Pascal seine ganze Klasse und rettete sensationell und hielt uns in dieser Phase die Führung fest. In der 58.Minute setzte Rischi wieder eines seiner unglaublichen Solos an und wurde hart gefoult. Leider überprüfte er unmittelbar danach die Funktionalität und Länge seines Arms und traf damit unglücklich den Foulspieler am Kopf. Beiden sahen gelb und als Rischi dann noch verbal zum Ausdruck brachte, dass er und der foulende Spieler in diesem Moment nicht die besten Freunde werden, zeigte der ansonsten gute Schiedsrichter nicht das nötige Fingerspitzengefühl und zeigte Rischi die Gelb-Rote Karte. Doch wir behielten trotz dieses Rückschlags die Nerven und Tom netzte 1 Minute !!! später per Flachschuss zum 3:1 ein (59.Minute). Das nennt man positive Reaktion. Althen versuchte jetzt zwar irgendwie die Überzahl zu nutzen, aber es fehlten die Mittel und die Ideen um die starke Abwehr um die Innenverteidiger wirklich in Verlegenheit zu bringen. So war es wieder der bärenstarke Tom der in der 78.Minute das 4:1 erzielte und damit Althen endgültig den Zahn zog. Die hochsommerlichen Temperaturen machten allen Beteiligen unglaublich zu schaffen und so konnte Althen nur nach einer Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft noch auf 4:2 verkürzen (87.Minute). Mehr passiert aber dann nicht mehr und endlich war Schluss.

Fazit: Tolles Spiel aller Panitzscher Beteiligten, klasse Moral aller die dabei waren, egal ob auf dem Platz oder draussen. Ein absolut verdienter Sieg und damit die Chance nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Turbine den Klassenerhalt perfekt zu machen. Mit der Einstellung und dem Einsatz vom gestrigen Spiel wird dies gelingen. Gestern haben wir als 2. Herrenmannschaft gezeigt wie es geht und in einem wichtigen Spiel die Nerven bewahrt. Und das wird am Sonntag auch gegen Turbine der Fall sein. #turbinenschaden

Derbysieg für die C-Jugend!

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Nachdem man durch den Sieg im direkten Duell mit Südwest deren Abstieg eigentlich besiegelte und Bienitz sich durch 3 Punkte im Nachholer vom Mittwoch den Klassenerhalt fast sicherte, kam es am frühen Sonntagmorgen zum direkten Duell um den letzten verbleibenden Nichtabstiegsplatz.

Panitzsch war zu Gast in Taucha – immer ein Spiel mit viel Brisanz, allerdings durch die Tabellenkonstellation wurde diese noch zugespitzt.

Ein hochmotivierter 16 Mann – Kader war sich der Aufgabe heute bewusst, das nur ein Sieg zählte, denn bei einer Niederlage hätte man den Klassenerhalt nicht mehr erreichen können.

Die Gäste aus Panitzsch waren es auch, die deutlich besser ins Spiel fanden und von der ersten Minute hellwach agierten, bereits nach 3 Minuten tauchte Louis Walter auf halbrechter Position frei vor dem Tor auf, der Abschluss jedoch genau in die Füße des Torwarts. Nach 13 Minuten erneut Louis Walter, diesmal traf er nur das Außennetz. Panitzsch spielte sehr druckvoll und gewann die entscheidenden Zweikämpfe für sich. In der 17. Minute der sich anbahnende Führungstreffer für PaBo, Willy Leitsmann setzt sich stark über links durch, schließt ab, der Torwart von Taucha kann nur nach vorn abwehren, Julian Stelzner steht goldrichtig und schiebt zum 1:0 ein.

Nur zwei Minuten später erneut Jubel im Gästeblock, ein Tor der Marke Tor des Monats, Julian Stelzner holte den Hammer raus und erzielte das 2:0. Danach begann eine kurze Phase, wo ein wenig Unordnung im Team war und nach einer Ecke fiel beinah der Anschlusstreffer, aber David Reichart im Tor der Panitzscher war zur Stelle. Fünf Minuten vor der Pause setzte Julian Stelzner zu einem Sololauf an und war vorm Tor eiskalt – 3:0, das konnte sich sehen lassen. Paul Würker vergab mit dem Halbzeitpfiff völlig freistehend noch das 4:0.

Nach dem Seitenwechsel nahm sich der Gastgeber, nach der lauten Ansprache ihrer Trainer, anscheinend einiges vor, wir machten aber vorerst dort weiter, wo im ersten Durchgang aufgehört wurde. Der eben eingewechselte Melvin Kietz spielte Hannes Waldmann frei, welcher nach nur einer Minute das 4:0 machte. Und Panitzsch legte weiter nach, Julian Stelzner kam über links in den Strafraum, von der Grundlinie der Rückpass zur Aron Winkler, der das 5:0 erzielte.

Nun kam es zu zwei strittigen Szenen, erst packte Franz Weser etwas unsanft die Grätsche aus, Taucha forderte Rot, allerdings handelte der Schiedsrichter mit der gelben Karte völlig richtig, da noch zwei weitere Mitspieler auf gleicher Höhe waren.

In der 50. Minute dann ein fragwürdiger Pfiff des Mannes in schwarz, nach angeblichen Foul von Tim Wenzel zeigte er auf den Elfmeterpunkt. David Reichart hat den Ball nach eigener Aussage vorbeigeguckt, er sprang zwar in die falsche Ecke, aber der Schuss ging rechts am Tor vorbei. Dieser Elfmeter gab dem Spiel jedoch eine kleine Wende, aus unerklärlichen Gründen fing die Mannschaft von Panitzsch/Borsdorf an zu schwimmen, Taucha machte binnen weniger Minuten zwei Tore und es waren noch über 20 Minuten zu spielen.

Jedoch wurde es zum Ende hin wieder ein wenig besser und Taucha kam erst in der Nachspielzeit zum letzten Treffer des Spieles.

Über 50 Minuten hinweg war es eine tolle und ansprechende Leistung, die letzten 20 Minuten musste man zwar unnötig zittern, allerdings zählen am Ende die drei Punkte und die Tatsache, das wir zum ersten Mal seit dem 10. Spieltag die Abstiegsränge wieder verlassen haben.

In zwei Wochen kommt es dann zum Endspiel gegen die B-Juniorinnen des FFV Leipzig. Das Gute daran ist, wir können die Klasse aus eigener Kraft halten – drei Punkte holen und gut ist :)!

B-Jugend ohne Glanz zum Sieg!

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Es fehlten gleich mehrere Spieler, so dass heute die Akteure die Chance von Beginn an bekamen, die vielleicht im Saisonverlauf nicht so häufig zum Einsatz kamen. Vielleicht bedingt durch die vielen Umstellungen in der Mannschaft war die Partie anfangs sehr zerfahren, der Gegner hielt gut dagegen und PaBo fand schwer ins Spiel. Luca Nürnberger hatte nach einer Viertelstunde zwei gute Aktionen, als er sich über rechts durchsetzte, allerdings fanden seine guten Hereingaben keinen Abnehmer.

Nach 20 Minuten gab es, aufgrund der heißen Temperaturen, eine vom Schiedsrichter verordnete Trinkpause. Diese schien den Panitzscher gut zu tun, denn kurz nach Wiederanpfiff gelang der erste Treffer, wieder war es Luca Nürnberger über rechts, dieser spielte in die Mitte, wo Felix Tiffe den Ball mehr oder weniger über die Torlinie quälte.

Die Führung hielt nicht lange, denn die Gäste kamen postwendend zum Ausgleich. Jedoch schwanden in der Folgezeit bei Fortuna/Vuslat mehr und mehr die Kräfte, deren Ordnung ging verloren und der Rückwärtsgang wurde auch vernachlässigt. Daraus ergab sich Ende der ersten Halbzeit ein deutliches Übergewicht für Panitzsch/Borsdorf, was sich auch in zwei weiteren Toren auszahlte. Vincent Zoller Fischer gelang sein erster Saisontreffer, nach Vorarbeit von Hannes Schröck nahm er den Ball in der Drehung an und lupfte den Ball über den Torwart hinweg zum 2:1.

Kurz darauf noch das 3:1, Kurt – Thomas Kirstenpfad hat einen perfekten Laufweg vor dem Tor, bekommt den Ball mustergültig von Luca Nürnberger durchgesteckt und vollendete zum 3:1.

Nach dem Seitenwechsel kamen Lennard Hanusch und Robert Geg für Eric Laue und Geburtstagskind Lorenz Sitte in die Partie. In der 45. / 46. Minute gelangen der Mannschaft von Panitzsch/Borsdorf die Tore 4 und 5. Nach zwei Einzelaktionen konnten sich Lennard Hanusch und Julian Stelzner in die Torschützenliste eintragen. Das Spiel wurde ganz klar vom Gastgeber dominiert, jedoch war bei den herrschenden Temperaturen kein temporeiches Fußballspiel zu erwarten. Das Ergebnis konnte noch auf 7:1 nach oben geschraubt werden. Erst köpfte Felix Tiffe nach Flanke von Lennard Hanusch ein, danach war unser Torschütze vom Dienst ebenfalls mit dem Kopf erfolgreich.

Alles in Allem sicher kein schönes Spiel, jedoch merkt man, das die Saison so langsam zu Ende geht und demzufolge ging das Gezeigte schon in Ordnung!

C-Jugend wahrt Chance für den Klassenerhalt!

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Nach dem ersten Sieg in der Rückrunde gegen Tapfer Leipzig vor Pfingsten hatten wir im Spielbericht die letzten drei Spiele als KO-Spiele ausgerufen. Denn im Kampf um den Verbleib in der Stadtliga zählen nur noch Siege.

Somit stand am Sonntag das Viertelfinale beim LSV Südwest an – unser Gegner ebenfalls in akuter Abstiegsnot – hatte im Vorfeld der Partie, aufgrund von drei Punkten im Nachholespiel gegen den LSC, die rote Laterne wieder an uns abgegeben.

Unfreundlich war an diesem Tage wohl nur die Anstoßzeit (09 Uhr) – jedoch um es vorne weg zunehmen – der Rest passte. Bei herrlichen frühsommerlichen Wetter ging es hochmotiviert ins Spiel.

Zwar fehlten wieder einige wichtige Spieler, u.a. Torwart Dominik Kunath, der sich im Abschlusstraining am Freitag den Daumen gebrochen hatte. Ihn ersetzte David Reichart zwischen den Pfosten.

Von Beginn an versuchte die Panitzscher Mannschaft das Spiel an sich zu reißen und hatte bereits nach 7 Minuten die dicke Möglichkeit zur Führung. Franz Weser eroberte den Ball an der Mittellinie, spielte diesen zu Julian Stelzner, welcher den sogenannten tödlichen Pass durch die Abwehr des Gegners spielte, Paul Würker war auf und davon, leider wollte er es wahrscheinlich zu genau machen und der Ball sprang an den Pfosten. Den Nachschuss setzte Louis Walter über das Tor hinweg.

Panitzsch war stets um die Kontrolle der Partie bemüht, jedoch biss man sich an der gut gestaffelten Hintermannschaft von Südwest die Zähne aus, es dauerte bis zur 20. Minute um mal wieder einen Hauch Torgefahr zu entwickeln, einen Fernschuss von Justin Stelzner entschärfte der Torwart der Leipziger zur Ecke.

David Reichart im Tor der Panitzscher wurde kaum geprüft, einmal fäustete er eine Ecke gut aus dem Strafraum heraus und ein Kopfball von Südwest landete neben dem Tor, ansonsten stand die Abwehr bombensicher und es brannte rein gar nichts an.

In der Halbzeitpause wurde einige Dinge angesprochen, vor allem die Offensive wurde nochmals darauf hingewiesen sich mehr zu bewegen und den Gegner besser unter Druck zusetzen, denn die notwendige Konsequenz und der unbedingte Wille ein Tor zu schießen war im ersten Durchgang noch nicht wirklich erkennbar.

Schon die ersten Minuten des zweiten Durchganges zeigten, dass die Worte in der Halbzeit gefruchtet haben. Wir erspielten uns mehr und mehr ein Übergewicht und zahlreiche Standardsituationen waren in den Anfangsminuten nach dem Seitenwechsel die Folge. Und eine solche Ecke, getreten von Etienne Garbe, brachte dann das erlösende 1:0 – irgendwie landete der Ball in der 45. Minute vor den Füßen von Hannes Waldmann und dieser drückte den Ball letztlich über die Linie.

In der Fußballersprache nennt man dies Dosenöffner, denn dieser Treffer war das Startsignal für ein reinstes Offensivspektakel der Panitzscher Mannschaft in der verbleibenden Spielzeit. Paul Würker und Julian Stelzner verpassten nach herrlichen Sololäufen das 2:0, besser machte es Hannes Waldmann in der 51. Minute, aus halblinker Position war er mit einem sattem Schuss erfolgreich.

Abermals Paul Würker und auch Aron Winkler ließen beste Möglichkeiten liegen das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Erst Julian Stelzner gelang in der 59. Minute das 3:0, vorausgegangen war eine starke Balleroberung von Mannschaftskapitän Dominic Wald, der bester Mann auf dem Platz war, und ein hervorragender Pass von Aron Winkler.

Nun lief es wie am Schnürchen, Paul Würker durfte sich in der 63. Minute nun endlich auch in die Liste der Torschützen eintragen und markierte seinen 8. Saisontreffer. Der bereits ausgewechselte Justin Stelzner bettelte so lange beim Trainer, dass er für die letzten 5 Minuten nochmals rein durfte. Dies zahlte sich prompt auch aus, denn mit einem Doppelpack bewies er wahre Jokerqualitäten und stellte das Endergebnis von 6:0 her.

Die Tabelle kann sicher jeder lesen, es ist sind nur drei weitere Punkte und es ist noch nichts erreicht. Wir haben alles in eigener Hand und am nächste Sonntag kommt es dann wohl zum absoluten Highlight – es geht zum Derby nach Taucha, welche noch 2 Punkte vor uns stehen. Mit einem Sieg kann man ein Spieltag vor Schluss die Abstiegsränge erstmals seit langer Zeit verlassen. Ich denke die Mannschaft und auch wir Trainer sind bis in die Haarspitzen motiviert um den Klassenerhalt nun vielleicht doch noch zu schaffen, deswegen brauchen wir trotzdem kommenden Sonntag um 09 Uhr zahlreiche Unterstützung in Taucha!

ALSO SONNTAG ALLE AUF NACH TAUCHA!

B-Jugend ärgert Schkeuditz!

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Nachdem über Pfingsten pausiert wurde, hatten wir bis auf Robert Geg alle Spieler an Deck. Es entwickelte sich von der ersten Minute an ein temporeiches, hochklassiges und spannendes Spiel.

Bereits nach zwei Minuten konnten beide Teams treffen und nutzten somit ihre ersten Gelegenheiten eiskalt aus. Nils Stöckel brachte die Gäste in Führung, ehe Lennard Hanusch im direkten Gegenzug das Spiel quasi wieder auf Null stellte.

Es ging hin und her, beide Teams schenkten sich wirklich nichts. Der nächste Treffer ließ auch nicht lange auf sich warten, Svenson Hoppe erzielte das 2:1 für Schkeuditz nach 24 Minuten. Doch Panitzsch fand erneut relativ schnell die passende Antwort, diesmal war es Felix Tiffe, der zum 2:2 ausglich. Mit diesem Ergebnis wechselten auch beide Teams die Seiten.

Panitzsch/Borsdorf kam wie die sogenannte Feuerwehr aus der Pause und überrannte den Gegner regelrecht in den Anfangsminuten des zweiten Durchganges, ein Doppelschlag von Lennard Hanusch in Minute 43 und 45 sorgte erstmals für eine Führung der Hausherren in diesem Spiel. Schkeuditz lag nun 4:2 zurück und fand fast die passende Antwort, nur war hier das Glück auf unserer Seite, ein regelkonformes Tor der Schkeuditzer, wurde aufgrund von Torwartbehinderung wieder zurück gepfiffen – muss man nicht zwingend pfeifen! Kurz darauf erneut Pech für die Gäste, ein strammer Fernschuss landete an der Unterkante der Latte und sprang von der Linie zurück ins Feld.

Panitzsch konnte sich in der Folge allerdings wieder befreien und sorgte durch ihren Mannschaftskapitän für die Vorentscheidung in der 58. Minute. Nachdem Julian Stelzner in den Strafraum über rechts eingedrungen war, schloss er entschlossen ab und sein Schuss schlug unhaltbar im Tor ein.

Danach hatte man den Gäste den Zahn gezogen und kontrollierte den Gegner nach Belieben, diese zeigten sich fortan von ihrer schlechten Seite, hatten im Schiedsrichter ihren Schuldigen gefunden und es kam zu der ein oder anderen unschönen Situation inkl. roter Karte!

Sei es drum – endlich haben die Panitzscher Jungs mal ein sogenanntes Spitzenspiel für sich entschieden. Leider zu spät – denn mit Schützenhilfe von Schleußig kann maximal nur noch der 3. Platz erreicht werden. Zuviele Punkte ließ man in den direkten Duellen mit den Topteams der Liga liegen – hier sollte man in der kommende Saison ansetzen, um vielleicht am Ende der Saison auch mal ganz oben zu stehen.

Klare Niederlage für 2. Herrenmannschaft

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Mit guter Vorbereitung und allen möglichen Motivationstricks von Interimstrainer Marco, wollte die 2. Herrenmannschaft am Sonntag alles versuchen dem souveränen Tabellenführer Wacker Leipzig ein Bein zu stellen. Doch um es vorweg zu nehmen, der Gegner war so schnell und sprang so hoch, dass wir wirklich nie in der Lage war, ihm irgendwie ein Bein stellen zu können. Meistens trafen wir ihn ja nicht mal. Und wenn doch, lief er einfach weiter. Bereits nach 7 Minuten führten die Gäste und zogen danach ihr lauf-und passintensives Spiel noch besser auf und so stand es zur Halbzeit 0:4. Einige Umstellungen in der Halbzeit brachten etwas mehr Stabilität, aber mit einer vollkommen unnötigen Gelb-Roten Karte (zwei Tätlichkeiten innerhalb von 8 Minuten !!!), ging uns zum Ende die Luft und Konzentration aus und so verloren wir völlig verdient mit 0:7. Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen und die zahlreichen Zuschauer waren wohl einhellig der Meinung, dass ein derart starker Gegner in der 2. Kreisklasse nichts zu suchen hat.

Was kann man nun an einem solchen Sonntag Positives mitnehmen? Sicherlich der unverkennbare Versuch gegen einen solchen Gegner dagegen zu halten. Mit diesem Einsatz hat man gegen einen Gegner auf Augenhöhe eine gute Chance Punkte einzufahren. Spielerisch war es nicht viel, was uns einfiel, jedoch muss man sagen, dass der Gegner auch wirklich nicht viel zu ließ. So heißt es aus der Niederlage zu lernen und dieses Spiel als Lehreinheit zu sehen, bei der man sehen konnte, wie guter Fussball funktioniert. Wenn wir zumindest einen Teil davon in die letzten zwei Spiele mitnehmen könnten, hätte die Niederlage doch etwas positives gehabt. Glück im Unglück hatten wir, weil unsere direkten Mitabstiegskandiaten Althen und Turbine ebenfalls am Wochenende verloren. Somit kommt es nächsten Samstag um 15.00 Uhr in Althen zum absoluten Abstiegsendspiel. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung und werden alles geben, um den Abstieg zu verhindern. Vielleicht ja sogar mit einigen neuen Erfahrungen aus dem Spiel gegen Wacker. Jetzt heißt es nochmal gut trainieren und am Samstag als Mannschaft zeigen, dass wir in die 2. Kreisklasse gehören. Ich bin davon überzeugt.

Statistik

1. Mannschaft vergibt ersten Matchball

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Das Spiel begann für die Heimelf optimal, die Mannen um Kapitän Christian Tripke übernahm sofort die Initiative und die Gäste wurden völlig überrumpelt. Bereits in der 9. Min. wurde Christian Tripke im Strafraum elfmeterwürdig gestoßen, so pfiff der Schiri Strafstoß für den SVP/B, Martin Tripke trat an und verwandelte sicher. Danach spielten die Sievert Schützlinge weiter nach vorne, und waren zu diesem Zeitpunkt optisch überlegen und die bessere Mannschaft. Die Abwehr agierte abgeklärt und ließ nur wenig zu. Die Tormöglichkeiten auf Panitzscher Seite häuften sich, aber erst in der 32. Min. konnte Christian Tripke nach guter Vorarbeit seines Bruders Martin den gegnerischen Torhüter durch einen tollen Heber zum viel umjubelnden 2:0 überwinden. In der 40. Min. agierte Lutz Wondraczek zu ungestüm im Strafraum, auch hier gabs Elfmeter, diesmalfür die Gäste, der Elfmeterschütze allerdings knallte den Ball an die Latte und der Nachschuss brachte nichts ein. So ging es hochverdient mit dem 2:0 im Rücken in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte wollte die Heimelfan die gute erste Hälfte anknüpfen, aber es klappte überhaupt nichts mehr, so fiel gleichin der 49. Min der Anschlusstreffer durch Franke für die Gäste,und 5 Minuten später fiel gar der Ausgleich durch Katrozan, der Torschütze konnte ungehindert einschießen und der Panitzscher Keeper Eric Gammelin hatte keine Chance. Jetzt spielten nur noch die Gäste und wollten das dritte Tor, obwohl sie seit der 53. Min. nur noch zu Zehnt agierten, da Thuselt “Gelb-Rot” sah. Die Hausherren wollten zwar dagegen halten, konnten aus unerklärlichen Gründen aber nicht. Die Mannschaft des SVP/B hatte keinen Zugriff zum Spiel mehr und den “roten Faden” verloren. In den letzten 20 Min. kam noch einmal Schwung ins Angriffsspiel der Hausherren, durch Einwechslungen und Umstellung in der Mannschaft konnte Steve Kühn und Sebastian Rau ihre Schnelligkeit ausnutzen und es kam wieder zu guten Tormöglichkeiten. Eine solche Möglichkeit vergab Steve Kühn in der 70. Min. In der 83 Min. konnte dann Schneeweiß zum Entsetzen der Panitzscher Fans das 2:3 markieren. Die Panitzscher versuchten in den letzten 5 Min. alles, aber der Ball ging nicht mehr ins Tor.

Kerstin Ullrich

Statistik

Später Ausgleich verhindert 3 Punkte

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Das war sie wieder mal, die unschöne Seite des Fussballgotts. Mit einem Gegentreffer in absolut letzter Minute oder genauer in der 96.Minute !!, musste sich die 2.Herrenmannschaft mit einem 1:1 zufriedengeben, was nach einer guten kämpferischen Leistung sehr schmerzlich ist. Als erstes kann ich aus eigener Erfahrung Martins Bericht vom B-Jugendspiel über die Platzverhältnisse in Eutritzsch nur bestätigen. Und tatsächlich ist dieser Platz bei Lipsia wohl einer der schlechtesten im Bezirk Leipzig, aber in dieser Negativliste kommt der Nebenplatz beim LSC kurz dahinter. Ja es gab Rasen, stellenweise und mehr licht als dicht…ja es gab Tore, klein aber schön…und ja es gab eine Spielfeldbegrenzung…hier hatte man das Gefühl, dass der Platzwart wohl am Männertag nach einer feucht-fröhlichen Feier die Linien gezogen hatte. Als dann auch noch der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien war die Luft erstmal raus. Nach längerer Vorbereitung und mit unserer Zustimmung pfiff ein LSC-Schiedsrichter das Spiel an. Er machte das grundsätzlich gut, hatte wohl aber mit der zeitlichen Begrenzung der zwei Halbzeiten so seine Probleme. Bereits die erste Halbzeit liess er übermäßig nachlaufen, da aber noch ohne Folgen…

Leider hatten wir mit argen Besetzungsproblemen zu kämpfen. Ritsch fiel kurzfristig aus, nahm aber zumindest auf der imaginären Auswechselbank Platz. Harry Reichart half uns daher spontan aus und machte das ausgezeichnet. Das Spiel selber war von Anfang an wenig ausgezeichnet, vielmehr war es ein Hauen und Stechen. Positiv nennt man das dann Kampfspiel und tatsächlich war Fussball im eigentlichen Sinn nicht zu sehen. Man spürte den Willen und die Anspannung bei uns, weil wir unbedingt gewinnen wollten, zusammen mit dem unterirdischen Platz, war es eine Mischung die Fussballästheten Gänsehaus bereitete. Freunde des körperlichen Fussball hatten jedoch großen Spaß. Der LSC machte es aber noch schlechter und nutzte die Schnelligkeit der eigenen Stürmer nie wirklich aus. Das Spiel war geprägt von vielen Unterbrechungen und Spielfluss kam nicht auf. In der 27.Minute dann aber mal ein langer Ball auf Basti, der den Ball hoch über den heraus eilenden Torwart hob und Kay am langen Pfosten per Kopf das Ding über die Linie zur 1:0 Führung drückte. Danach einige Schussversuche vom LSC aber nie wirklich gefährlich und wenn doch mal was aufs Tor kam war Flori sicher da. Nach der Halbzeit das gleiche Spiel und alles plätscherte so dahin. Spektakulär wohl nur noch die Einwurfkünste eines LSC-Spielers der per Überschlag die Einwürfe wie Flankenbälle in unseren Strafraum brachte. Gefährlich war es nie, sah aber nett aus. Wäre ja mal eine Übung für die Sommerpause…;-)

Als der Schiedsrichter dann vier Minuten Nachspielzeit anzeigte, warf der LSC alles nach vorn. Wir verteidigten mit Mann und Maus, nach vorn ging nichts mehr. Als die Nachspielzeit dann bereits 2 Minute vorbei war, konnte ein langer Ball per Kopf nur nach aussen abgewehrt werden, der Stürmer legte von der Grundlinie zurück, die absolut schlechte Flanke überraschte alle, vor allem unseren Galle dem der Ball vom Fuss unglücklich ins eigene Tor sprang. Bei der Rettungsaktion verletzte sich auch noch Flori am Knie und fällt nun wahrscheinlich länger aus. Die Schiedsrichter pfiff tatsächlich die Partie nochmal an und 30 Sekunden später war dann Schluss.

Fazit: Ganz im Stile der derzeitigen Kreisliga/Kreisklassesprüche müsste es wohl heißen: Kreisklasse ist, wenn der Ersatzschiedsrichter der Heimmannschaft solange spielen lässt, bis diese noch den Ausgleich erzielt. Ganz so einfach ist es aber wohl nicht. Nach unserer Führung haben wir es verpasst, weiter nach vor auf das zweite Tor zu spielen und offensiv wirklich gar nichts mehr auf die Reihe gebracht. So kam was kommen muss und der LSC nimmt uns unverdient in einem grottenschlechten Fussballspiel noch 2 Punkte ab. Die kämpferische Leistung war aber klasse von allen Panitzschern. Unsere Abwehr stand gut und die Laufbereitschaft war hoch. Mit diesem Einsatz und hoffentlich wieder mehr fussballerischen Esprit werden wir beim nächsten Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Wacker Leipzig alles geben und die verloren Punkte uns wiederholen.

1. Mannschaft wieder Tabellenführer!

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Vor 2 Wochen war man noch mit 6 Wechselspielern zum Spiel nach Kitzen gereist, heute war Coach Steffen Sievert, was die personelle Situation betrifft, jedoch nicht zu beneiden. Mit Christian Tripke (krank), Thomas Müller (gesperrt), Rene Reinicke (verletzt) und Sebastian Große (Urlaub) fehlten gleich 4 Spieler aus der Startelf der Vorwoche.

Somit wurde die Mannschaft erneut kräftig durch gewürfelt, Torsten Schönfeld rückte auf seiner gewohnten Position im rechten Mittelfeld ins Team, Tom Wiedemann und Jakob Schneider durften ebenfalls von Beginn an auflaufen und der junge Sebastian Rau gab sein Startelfdebüt.

Die Partie nahm auch sofort Schwung auf, Steve Kühn konnte bereits nach zwei Minuten eine Unachtsamkeit der Markkleeberger Abwehr ausnutzen, eroberte den Ball und spielte Sebastian Rau frei, dieser allerdings einschussbereit ein Tick im Abseits.

Panitzsch aber weiterhin hellwach, Sebastian Rau köpfte eine Freistoßflanke von Martin Tripke an die Latte. Nach einem langen Ball von Torsten Schönfeld wurde der aufgerückte Christopher Metze elfmeterreif im Strafraum gestoßen. Kapitän Martin Tripke übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zur Führung nach 7 Minuten. Kurz darauf kann Steve Kühn sogar den zweiten Treffer für Panitzsch/Borsdorf erzielen, aber er scheiterte freistehend im 1 gegen 1 am Torwart von Kickers, welche nun auch wach gerüttelt schienen und durch zwei Standardsituationen dem Ausgleichstreffer sehr nah waren, zweimal war Eric Gammelin bereits geschlagen, jedoch rettete jeweils der Pfosten den möglichen Torerfolg für Markkleeberg. In der 18. Minute war es dann aber soweit, es hatte sich bereits abgezeichnet, wieder sorgte eine Ecke für Gefahr, zwar konnte die Flanke noch geklärt werden, allerdings nicht konsequent genug, Adrian Herzog war es, der den Ball über alle hinweg ins Tor beförderte.

Panitzsch schockte dieser Treffer aber keineswegs, die neuformierte Abwehr stand recht sicher und mit zunehmender Spieldauer kippte die Partie wieder in die andere Richtung. Nach einem perfekten Pass von Sebastian Rau, zeigte es Steve Kühn dem Bundesliga Stürmer Salomon Kalou von Hertha BSC wie es geht und vollendete mit einem hervorragenden Lupfer zum 2:1. Noch vor der Pause hatte Torsten Schönfeld die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, seinen Schuss aus halbrechter Position konnte der Torwart allerdings stark parieren.

Nach dem Seitenwechsel hatte der Gast aus Panitzsch die Partie weitgehend im Griff, nur durch leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung machte man den Gegner stark, diese konnte daraus allerdings auch keinen Profit draus schlagen und waren vor dem Tor zu harmlos.

Eine Viertelstunde war bereits gespielt und PaBo erhöhte auf 3:1, Markus Gritzner bediente Steve Kühn und dieser erzielte bereits seinen 14. Saisontreffer. Danach verflachte das Spiel zunehmend, Panitzsch schien sich ein wenig zu sicher. Erst mit Anschlusstreffer durch Sven Legler, der nach seiner Einwechslung nach der Pause das Offensivspiel der Kickers ein bisschen belebte, wurde es nochmal spannend.

Jedoch brachte der Gast aus Panitzsch das Ergebnis über die Runden und konnte sich über drei sehr wichtige Punkte freuen.

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