Am vergangenen Samstag trat unsere Ü35 in Borsdorf gegen den aktuellen Zweitplatzierten der Stadtliga Leipzig Lipsia Eutritzsch an. Mit ordentlich besetztem Kader und zwei personellen Änderungen – Rico Fritzsche begann für Matthias Winter und Maik Kanwischer ersetzte Marek März – startete die Frost-Elf verhalten in die Partie. Der Zugriff auf die sich viel bewegenden Offensivspieler fehlte zunächst völlig und so dauerte es auch nur bis zur 6. Minute bis zum ersten Gegentreffer. Ein langer Ball auf Liga-Topscorer Tim Teichert konnte von der PaBo-Defensive um Keeper André Brandt nicht verteidigt werden, so dass der Lipsia-Torjäger den Ball überlegt zum 0:1 ins Tor lupfen durfte.
Ein früher Rückschlag, von dem sich PaBo die ersten 20 Minuten erst einmal so gar nicht erholen konnte. Lipsia machte das Spiel und kam durch mehrere unnötig verursachte Standards immer wieder zu gefährlichen Torchancen. Nach rund 25 Minuten fanden die Männer um Markus Frost besser ins Spiel und kombinierten sich sehenswert vor das Lipsia-Tor. Leider fehlte es, wie die letzten Wochen des Öfteren, am nötigen Abschlussglück. Gute Chancen von Maik Kanwischer, Martin Splith und Marcel Menzel blieben alle ohne zählbaren Erfolg.
Nach der Pause ersetzte Martin Pönert auf außen Martin Splith, was sich nur zwei Minuten später zu einem wahren Glücksgriff des Trainers entpuppen sollte. Eine scharfe Ecke von rechts durch Marcel Menzel wurde in der Mitte nur unzureichend durch die Eutritzscher Verteidigung geklärt und so landete der Ball vor Martin Pönerts Füßen. Der fackelte nicht lange und bugsierte das Leder direkt und sehenswert zum viel umjubelten Ausgleichtreffer ins linke Eck. Höchstwahrscheinlich das erste Tor seiner Ü35-Laufbahn, und was für eines.
Dieser Treffer war der sogenannte Dosenöffner für die Panitzsch/Borsdorfer, denn von nun an war man vor allem in den Offensivvorstößen stets gefährlich. So scheiterte Maik Kanwischer abermals nur knapp am Gästekeeper, ackerte jedoch weiterhin unermüdlich als alleinige Spitze. Die Panitzscher Defensive hatte die Gäste nun viel besser im Griff und ließ kaum noch etwas anbrennen. In der 67. Minute bekam der umsichtige Philipp Raschke den Ball gut in den Fuß gepasst, der ihn wiederum geistesgegenwärtig auf Marcel Menzel durchsteckte. Mit einem Tunnel gegen den Lipsia-Hüter belohnte sich dieser endlich mit einem eigenen Treffer zum verdienten 2:1. Erwähnenswert hierbei auch, wie stark Thomas Winter über rechts den Raum angelaufen hat, sodass dieser Treffer erst entstehen konnte.
Zehn Minuten vor Schluss musste Gästespieler Mathias Schentke aufgrund eines sehr harten PaBo-Einsteigens unter Schmerzen ausgewechselt werden. Gute Besserung auch nochmal an dieser Stelle. Lipsia fiel in den letzten Minuten des Spiels nur noch sehr wenig ein und wurde wenn dann nur durch Standards gefährlich, die André Brandt allesamt stark aus der Luft fischte.
Ein letzter PaBo-Angriff kurz vor Schluss vom pfeilschnellen Maik Kanwischer, der nur durch ein Foul auf der 16-Meter-Linie gestoppt werden konnte, brachte noch einmal eine vielversprechende Freistoßgelegenheit für die Männer von der Parthe. Sebastian Große schnappte sich die Kugel und versenkte die Kugel sehenswert in den Winkel des verblüfften Gäastekeepers (90.+3).
Mit diesem Schlusspunkt endete dann auch die spannende sowie gutklassige Stadtliga-Partie und PaBo kann mit den drei Punkten den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Eine tolle Teamleistung von allen Männern im dunkelblauen Trikot, auf die man wieder stolz sein kann.
Nächste Woche Sonntag steht die nächste schwere Aufgabe gegen den Tabellendritten SpG LSV 1903 Störmthal/FSV Großpösna an. Gespielt wird um 13 Uhr in Störmthal. SG
PaBo: Brandt – Hartmann, Große (C), Fritzsche, T. Winter – Splith, Gritzner, Raschke, Lange – Kanwischer, Menzel (Lorenz, Pönert, Pfeifer)
Tore: 0:1 Teichert (6.), 1:1 Pönert (48.), 2:1 Menzel (67.), 3:1 Große (90.+3)
Zuschauer: 21
Schiedsrichter: Andreas Kraska
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