Mit einer deftigen Heimpleite sind die Wedemänner am vergangenen Samstag in die Sachenklasse-Rückrunde gestartet. Gegen den Herbstmeister und souveränen Tabellenführer Kickers Markkleeberg, konnte man nicht viel von den gezeigten Leistungen der hervorragenden Vorbereitung zeigen und zog letztlich auch in der Höhe verdient den Kürzeren.
Die Gäste ziehen damit weiter einsam ihre Kreise an der Spitze des Klassements. PaBo rutschte auf Rang neun ab.
Man hatte sich viel vorgenommen seitens der Hausherren. Es dauerte allerdings keine vier Minuten, da musste man bereits die erste bittere Pille des Tages schlucken. Kickers-Kapitän Blochwitz wurde im Strafraum regelwidrig von Benny Uhlmann abgeräumt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Angreifer höchst selbst zur frühen Führung für sein Team (4.).
Ein zeitiger Nackenschlag, von dem man sich zunächst kaum zu erholen schien. Zwei Mal musste Benny Uhlmann anschließend hellwach sein, um die Begegnung nicht bereits frühzeitig ad acta legen zu müssen. Wenig von dem, was in der Kabine vorgegeben wurde und in den letzten Wochen so erfolgreich war, konnte umgesetzt werden. Entsprechend unzufrieden zeigte sich Coach Thomas Wedemann an der Seitenlinie.
Nach rund 30 Minuten wurde die Laune nicht besser, nachdem Julian Stelzner verletzt runter musste. Ole Schäfer ersetzte ihn in der Innenverteidigung.
Mehr, als ein letztlich harmloser Kopfball von Winterneuzugang Jonas Benedix nach Willich-Ecke, war offensiv seitens der Hausherren in Hälfte eins nichts zu verzeichnen. Die Gäste hatten wenig Mühe, die verdiente Führung mit in die Pause zu nehmen.
Nach ein paar kernigen Worten, kam die Wedemann-Elf griffiger aus der Kabine zurück aufs Feld. Die Partie gestaltete sich überwiegend ausgeglichen, allerdings tat man sich weiterhin schwer, den abgeklärten Gästen gefährlich zu werden.
Diese zeigten Mitte der zweiten Hälfte eindrucksvoll, warum sie die Liga aktuell so souverän anführen. Ein Doppelschlag von Gersöne (64., 78.) brachte die Kickers endgültig auf die Siegerstraße, nachdem er zwei Einladungen der Hausherren dankend annahm. Zwischen den beiden Treffern hatte Jonathan Saewe die große Gelegenheit zum Anschlusstreffer, konnte diese jedoch nicht nutzen und so keine Spannung mehr erzeugen.
In der 88. Minute besiegelte der eingewechselte Markkleeberger Vass mit dem vierten Tor die schlussendlich die sehr deutliche Heimpleite der Panitzsch/Borsdorfer.
Nun gilt es, die Niederlage schnellstmöglich aufzuarbeiten und umgehend Schwung zu holen für die kommende Heim-Aufgabe. Diese heißt Leipziger SC und wird aller Voraussicht nach kaum einfacher werden. Anstoß am Samstag ist 15 Uhr.
PaBo: Uhlmann – Remler, Stelzner (34. Schäfer), Fischer – Werner (67. J. Saewe), Hanschmann, Weber, Aps (82. Carl) – Schilling (46. Pohl), Benedix, Willich (67. Dost)
Tore: 0:1 Blochwitz (4., FE), 0:2 Gersöne (66.), 0:3 Gersöne (78.), 0:4 Vass (88.)
Schiedsrichter: Karsten Breuer
Assistenten: Matthias Clement, Lukas Naumann
Zuschauer: 99
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