PaBo kommt bei der SpVgg unter die Räder!

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Am Sonntag musste die 1. Mannschaft vom SV Panitzsch/Borsdorf eine herben Dämpfer bei Mitaufsteiger SpVgg Leipzig einstecken. Nach 90 Minuten hieß es 0:4 aus Sicht der Panitzscher, mit diesem Ergebnis war man noch gut bedient.

Von Beginn an taten sich die Gäste sehr schwer, dagegen ganz anders der Gastgeber, die definitiv wie eine Mannschaft auftrat, die im Abstiegskampf jeden Punkt benötigt. Gleich zu Beginn war Thomas Wedemann im Tor von PaBo gefordert, er entschärfte eine Direktabnahme vom Leipziger Kapitän im letzten Moment. Hellwach, immer einen Schritt schneller und giftig in den Zweikämpfen – dies waren die Pluspunkte für die Hausherren. Dennoch ergab sich Mitte der ersten Halbzeit eine gefährliche Chance für den Gast. Schönfeld bediente Kühn, der von der Grundlinie am langen Pfosten den einlaufenden Hannes Schröck sah, dieser schloss sofort ab und der Torhüter konnte seine Mannschaft mit einer Fußabwehr vor einem Rückstand retten. Kurz darauf erneut PaBo, diesmal mit einem aussichtsreichen Standard direkt an der Strafraumgrenze, doch Rene Reinicke schoss knapp neben das Tor. Dennoch muss PaBo sich glücklich schätzen mit einem 0:0 in die Halbzeitpause gegangen zu sein.

Doch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff belohnte sich der Gastgeber für seinen starken Auftritt und Marco Jerome Amborn traf zum hochverdienten 1:0 in der 51. Minute. Ein Aufbäumen bei PaBo – keineswegs – es klappte nichts, kein Spieler erreichte annähernd seine Normalform. Folgerichtig war das 2:0 in der 64. Minute erneut durch Amborn eine Frage der Zeit. Als dann wenig später Andre Sperber noch zum 3:0 traf, waren die Messen gelesen. In der 80. Minute konnte Amborn noch seinen dritten Treffer bejubeln und macht mit dem 4:0 endgültig den Deckel drauf. Einzig bei Thomas Wedemann im Tor kann sich der Rest der Mannschaft bedanken, dass das Ergebnis am Ende nicht höher ausgefallen ist. Die Panitzscher Mannschaft versagte im Kollektiv und man wird die richtigen Schlüsse aus der ersten Rückrundenniederlage ziehen. Am Mittwoch im Nachholspiel gegen Einracht Süd (Anstoß: 19 Uhr in Panitzsch) wird die Mannschaft dann eine Reaktion zeigen und den heimischen Zuschauern ihr wahres Gesicht zeigen.

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