{"id":8481,"date":"2022-03-28T08:43:02","date_gmt":"2022-03-28T06:43:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/?p=8481"},"modified":"2022-03-28T08:43:02","modified_gmt":"2022-03-28T06:43:02","slug":"c-junioren-behalten-weisse-weste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/index.php\/2022\/03\/28\/c-junioren-behalten-weisse-weste\/","title":{"rendered":"C-Junioren behalten wei\u00dfe Weste"},"content":{"rendered":"<p>Auch die zweite sogenannte Pflichtaufgabe der R\u00fcckrunde meisterten die Knauer Sch\u00fctzlinge am vergangenen Samstag bravour\u00f6s. Das Ausw\u00e4rtsspiel bei der SV Lindenau wurde verdient mit 2:8 gewonnen.<!--more--><\/p>\n<p>Bei perfektem Fussballwetter stand dem Trainerquartett fast der komplette Kader zur Verf\u00fcgung. Es war vorerst das letzte Spiel f\u00fcr den Tabellenf\u00fchrer von der Parthe, bevor es spielabsagebedingt in eine zweiw\u00f6chige Pause geht. Danach geht es in die Osterferien. Anschlie\u00dfend geht es um Alles und um nicht weniger als den Aufstieg in die Landesklasse.<\/p>\n<p>Aber zun\u00e4chst rein in diese Partie. Auf ungewohntem Kunstrasen ging es im gleichen 3 &#8211; 4 &#8211; 3 System vom vergangenen Wochenende los. Man erwartete einen tief stehenden Gegner, der auf den einen oder anderen Konter lauerte und m\u00f6glichst nicht zweistellig verlieren wollte.<\/p>\n<p>Keine 180 Sekunden dauerte es, ehe dieses Vorhaben der Hausherren zum ersten Mal scheiterte. Luca spielte 10m hinter der Mittellinie einen tollen Pass auf auf den pfeilschnellen Anton, der schob das runde Leder am herausst\u00fcrmenden Torwart vorbei und es stand 0:1.<\/p>\n<p>Und es ging weiter. Keine 60 Sekunden sp\u00e4ter legte Luka Toni Carlo den Ball auf, der zog von der Kante des Sechszehners ab &#8211; Tor ! 0:2<\/p>\n<p>So hatte man sich das hier und heute vorgestellt. Der Tabellensiebte war zu Beginn der Partie v\u00f6llig \u00fcberfordert und bekam so gut wie gar nichts zustande. Bereits nach 10 Minuten hie\u00df 0:5 nach Ecken.<\/p>\n<p>In der 11. Minute rappelte es dann zum dritten Mal im Kasten der Lindenauer. Wieder war es Anton, der dieses Mal aus 20m den Ball flach im linken Eck einnetzte und die F\u00fchrung auf 0:3 schraubte.<\/p>\n<p>Und es ging munter weiter. Nach 13 Minuten schlug Carlo Ecke Nummer sechs perfekt in den Strafraum, hier konnte der Ball zun\u00e4chst von einem Gegenspieler gekl\u00e4rt werden, doch dieser landete genau auf dem Fu\u00df von Luca. Dieser lie\u00df sich nicht zwei Mal bitten und verwandelte aus 17m per Dropkick zum 0:4. Seit wann sind Sonntagssch\u00fcsse an einem Samstag erlaubt ?? Ein traumhafter Treffer. Insgesamt konnte man Luca eine sehr gute Leistung attestieren.<\/p>\n<p>Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit. Die Jungs von der Parthe schalteten zum \u00c4rgernis der Trainer zwei G\u00e4nge zur\u00fcck und \u00fcberlie\u00dfen mit jeder Minute der Partie den Hausherren mehr Spielanteile. In der 21. Minute dann sogar die erste nennenswerte Chance f\u00fcr die Gastgeber &#8211; doch der Ball flog zwei Meter \u00fcber\u2018s Tor<\/p>\n<p>Die Partie verflachte nun zusehends. Immer wieder schlichen sich Fehler im Aufbauspiel des Spitzenreiters ein.<\/p>\n<p>Das Gl\u00fcck der T\u00fcchtigen hatten die Blaugelben dann nach 30 Minuten, als ein Ball der Lindenauer vom Aussenpfosten wieder in den Strafraum sprang. Sp\u00e4testens jetzt wurde es auch an der Aussenlinie laut.<\/p>\n<p>Halbzeit. Nach einer Bock starken Anfangsviertelstunde vom Tabellenf\u00fchrer kam nicht mehr viel von beiden Seiten. Lindenau nahm sich der Situation und dem schwachen Niveau an und kam in den Minuten vor der Pause zu 2-3 Halbchancen. Das war nicht das gew\u00fcnschte Niveau. Der Spielaufbau \u00fcber die sechser und achter Positionen klappte zu selten und insgesamt fehlte der Wille, hier \u00fcber 70 Minuten das volle Leistungsverm\u00f6gen abzurufen.<\/p>\n<p>Bei Anton ging es trotz Schmerzen im Handgelenk weiter. Er war rund 7 Minuten vorm Halbzeittee bei einem Zweikampf auf H\u00f6he der Mittellinie ungl\u00fccklich gefallen. Mir einem St\u00fctzverband und etwas Eisspray und entsprechenden Willen konnte er aber weiter machen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in die Partie. Wieder hatten sich die Hausherren einiges vorgenommen. Dieses Mal sollte auch die erste Chance in Durchgang 2 dem in blau &amp; wei\u00df kickenden Au\u00dfenseiter geh\u00f6ren. Miguel war aber hellwach und reagierte mit starker Fussabwehr.<\/p>\n<p>Der anschlie\u00dfende Konter war eine Kopie vorm Spieltag zuvor gegen Roter Stern. Diesmal war es Anton, der den Ball aus der eigenen H\u00e4lfte \u00fcber Rechts bis in des Gegners Strafraum trieb und diesen abgezockt in den linken oberen Winkel h\u00e4mmerte. Es stand 0:5.<\/p>\n<p>Jetzt nahm das Offensivbollwerk wieder f\u00fcr einige Minuten an Fahrt auf. 60 Sekunden nach dem 0:5 wurde Luka Toni elfmeterw\u00fcrdig von den Beinen geholt und Lucy verwandelte souver\u00e4n in die rechte untere Ecke zum 0:6.<\/p>\n<p>Die erste Viertelstunde war eine Blaupause von Durchgang eins. Schneller toller Kombinationsfussball gepaart mit dem Willen, ein Tor zu machen. Aber auch in Durchgang 2 war 20 Minuten vorm Schlusspfiff die Luft raus.<\/p>\n<p>Getr\u00fcbt wurde das Ganze noch von einem schlimmen Check nach knapp 50 Minuten an Lucy im eigenen Strafraum . F\u00fcr alle v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich lie\u00df der Unparteiische die Begegnung weiter laufen. Lucy blieb mit starken Schmerzen liegen, bekam zudem keine Luft mehr und musste ausgewechselt werden.<\/p>\n<p>Zwei Minuten sp\u00e4ter dann der n\u00e4chste Aufreger. Carlo setzt zum Tackling im eigenen Strafraum an und spielte deutlich den Ball.<\/p>\n<p>Nicht so f\u00fcr den Schiedsrichter. Elfmeter f\u00fcr die Gastgeber und Carlo holte sich dazu noch den gelben Karton f\u00fcr seine anschlie\u00dfende Diskussion mit dem Mann in Schwarz und das Unverst\u00e4ndnis ab. Wahnsinn. Ohne die Vereinsbrille aufzuheben muss man attestieren, dass das zwei krasse Fehlentscheidungen innerhalb von 120 Sekunden waren. Insgesamt konnte man sich aber \u00fcber die Schirileistung an diesem Samstagmittag nicht beschweren.<\/p>\n<p>Mittlerweile waren nur noch 11 Minuten spielen. Miguel wuchtete die Murmel per langen Abschlag bis zur Mittellinie. Der Ball Ball sprang auf dem Kunstfaserplatz wie ein Flummi. Anton erkannte die Situation als Erstes und \u00fcberlief die gesamte Abwehr und schob \u00fcberlegt zum 1:7 ein. Assistent Miguel !<\/p>\n<p>In der 61. Minute verletzte sich der Schlussmann der Lindenauer. Einen zweiten Torh\u00fcter hatte man nicht im Kader, so musste ein Feldspieler die letzte Minuten den Kasten h\u00fcten.<\/p>\n<p>Aber auch dieser musste bereits keiner 100 Sekunden sp\u00e4ter das erste Mal hinter sich greifen. Willi stocherte aus dem Gew\u00fchl den Ball \u00fcber die Linie und es hie\u00df 1:8.<\/p>\n<p>Die Partie war nun sehr hektisch und es wurde mehr diskutiert als Fu\u00dfball gespielt. In der zweiten Minute der Nachspielzeit dann der letzten H\u00f6hepunkt des Spiels. Julian sprang der Ball aus weniger als einem Meter an die Hand. Auch dieser Elfmeter war fragw\u00fcrdig, die anschlie\u00dfende gelbe Karte ebenso. Miguel war mit seinen Fingerspitzen dran &#8211; 2:8.<\/p>\n<p>Der anschlie\u00dfende Schlusspfiff war dann fast wie eine Erl\u00f6sung. In der Fussballersprache war das ein \u201aDrecksspiel\u2019. Aber auch diese Partien m\u00fcssen gewonnen werden. Der Anspruch von Team &amp; Trainern ist deutlich h\u00f6her. Vielleicht muss die Mannschaft aber auch entsprechend gefordert werden, um das Leistungspotenzial voll abzurufen.<\/p>\n<p>Drei Stunden nach Schlusspfiff kam dann noch die Hiobsbotschaft aus dem Krankehaus. Der kaum zu ersetzende Anton hat sich bei der Aktion am Mittelkreis in Durchgang 1 vermutlich das Handgelenk gebrochen und f\u00e4llt voraussichtlich 4-6 Wochen aus. Ein Besuch beim Chirug am Dienstag soll Klarheit bringen. Das w\u00e4re ein harter Schlag in Sachen Aufstiegskampf f\u00fcr Lucy und die PaBoBoys. Gute Besserung, Anton &#8211; wir dr\u00fccken beide Daumen !!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch die zweite sogenannte Pflichtaufgabe der R\u00fcckrunde meisterten die Knauer Sch\u00fctzlinge am vergangenen Samstag bravour\u00f6s. 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