{"id":8367,"date":"2021-10-04T08:25:15","date_gmt":"2021-10-04T06:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/?p=8367"},"modified":"2021-10-04T08:25:15","modified_gmt":"2021-10-04T06:25:15","slug":"c1-besteht-erste-ernstzunehmende-pruefung-mit-bravour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/index.php\/2021\/10\/04\/c1-besteht-erste-ernstzunehmende-pruefung-mit-bravour\/","title":{"rendered":"C1 besteht erste ernstzunehmende Pr\u00fcfung mit Bravour"},"content":{"rendered":"<p>Schwere Aufgabe f\u00fcr die Kicker von der Parthe. Nach zwei hohen Siegen zum Ligaauftakt erwartete den Tabellenf\u00fchrer mit dem TSV B\u00f6hlitz-Ehrenberg eine hohe Ausw\u00e4rtsh\u00fcrde.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Hausherren war es das erste Punktspiel der Saison und somit war es schwer, den Gegner im Vorfeld einzuordnen. Bis zum heutigen Zeitpunkt hatte man sich mit Testspielen und der Qualifikation zum Leipzig Cup fit gehalten und stets zweistellig gewonnen.<\/p>\n<p>Das Trainerquartett rund um Sebastian hatte in Sachen Mannschaftsaufstellung wieder die die Qual der Wahl. Bis auf Noah und seinem gebrochenen Arm, fehlten erk\u00e4ltungsbedingt nur Tim &amp; Luis G.<\/p>\n<p>Die Anfangself sah dann wie folgt aus:<\/p>\n<p>Miguel (Tor), davor eine Dreierabwehrkette mit Lucy, Julian und Fabien. Das rechte Mittelfeld sollte Raimo beackern, links stand Luka Axt.<\/p>\n<p>Im Sturmzentrum wurde Anton von Luka Toni auf rechts und Carlo auf links flankiert, die beiden Mittelfeldmotoren Luis M. und Simeon sollten f\u00fcr den entsprechenden Schwung sorgen.<\/p>\n<p>Man wollte nicht zu offensiv in die Partie gehen und so erst mal die ersten Minuten den Gegner kommen lassen. \u201aAngriff erst ab der Mittellinie, die Breite des Spielfeldes nutzen und ein Tor in den ersten Minuten\u2019 war die Marschrichtung der Trainer.<\/p>\n<p>Rein in die Partie. Hier gab es bereits nach vier Minuten etwas zu bejubeln. Luis M. schickte Anton, dieser scheiterte im ersten Versuch, verwandelte aber seine zweite Chance zum 0:1 per Kopf.<\/p>\n<p>Ein Traumstart in die Begegnung, welcher eigentlich Sicherheit und Selbstvertrauen f\u00fcr die bevorstehenden 70 Minuten geben sollte.<\/p>\n<p>Nach acht Minuten zeigten sich die Hausherren das erste Mal gef\u00e4hrlich vorm Tor. Der Ball strich aber hauchd\u00fcnn am Geh\u00e4use von Miguel vorbei.<\/p>\n<p>Auch in der 11. Minute strahlten die Platzherren mit der n\u00e4chsten Chance entsprechende Gefahr aus. Miguel konnte den Schuss aus 20m allerdings \u00fcber die Latte lenken.<\/p>\n<p>Das Spiel ging zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt rauf und runter. Es war Match auf Augenh\u00f6he, in dem sich die beiden Teams immer wieder mit langen B\u00e4llen aus der eigenen H\u00e4lfte duellierten.<\/p>\n<p>Nicht unverdient fiel dann in der 14. Minute auch der Ausgleich. Wieder war es ein langer Ball, der diesmal genau in die Schnittstelle der Abwehrkette gespielt wurde und der St\u00fcrmer der B\u00f6hlitz-Ehrenberger seine Schnelligkeit ausspielen konnte und zum 1:1 traf. Es war erst das dritte Gegentor im dritten Spiel.<\/p>\n<p>Die Reaktion der Blau-Gelben lie\u00df nicht lange auf sich warten. In der 16 Minute war es ein Mal mehr Anton, der\u2026&#8230; Ein Abseitspfiff unterbrach die Jubeltraube und sorgte f\u00fcr einige Diskussionen. Es sollten nicht die Letzten an diesem Sonntagvormittag bleiben.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit Halbchancen auf beiden Seiten. Die etwas reifere Spielanlage hatten Lucy und die PaBoBoys, die k\u00f6rperliche \u00dcberlegen lag bei den Hausherren.<\/p>\n<p>Wir schreiben Minute 24. Es rollt ein Angriff \u00fcber linke Aussenbahn \u00fcber Simeon. Dieser befindet sich im vollen Sprint etwa 7m von der linken Eckfahne entfernt, als er zur Flanke ansetzt. Der Ball fliegt und fliegt und er wird lang und l\u00e4nger und es hei\u00dft 1:2. Ein geiler Treffer. Carlo hatte in den Partien gegen Leipzig Ost und Lindenau bereits \u00e4hnliche Tore erzielt. Respekt, Jungs.<\/p>\n<p>Es war ein spannendes Match an der Leipziger Stra\u00dfe und die Luft knisterte sowohl auf dem Platz, als auch auf der Trib\u00fcne.<\/p>\n<p>Zwei Minuten vor dem Halbzeittee dann noch mal eine kalte und unn\u00f6tige Dusche f\u00fcr PaBo. Hatte man das Spiel nach der 1:2 F\u00fchrung viel besser unter Kontrolle, passte die sonst so sattelfeste Abwehr ein zweites Mal nicht auf und die Hausherren konnten erneut ausgleichen. Sehr \u00e4rgerlich, erst Recht, wenn man den Zeitpunkt betrachtet.<\/p>\n<p>Halbzeit. Es war das erwartet enge Duell mit leichten Vorteilen f\u00fcr PaBo. In Durchgang zwei wollte man die wenigen klaren Torchancen besser nutzen und aggressiver in die Zweik\u00e4mpfe gehen.<\/p>\n<p>Klappte in Minute 37 schon ganz gut, als ein sch\u00f6ner Spielzug der Knauer Elf zur Ecke gelenkt werden konnte. Die anschlie\u00dfenden drei Ecken brachten aber keinen Erfolg.<\/p>\n<p>Auch im zweiten Durchgang lie\u00df der n\u00e4chste Schiriaufreger nicht lange auf sich warten. V\u00f6llig \u00fcberzogen zog er gegen Raimo nach einem Allerweltsfoul die gelbe Karte. Das Spiel war zu keinem Zeitpunkt \u00fcberhart oder unfair, es wurden aber 80% aller Entscheidungen zu Gunsten der Hausherren gepfiffen.<\/p>\n<p>Unbeeindruckt davon wollten die Kicker von der Parthe eine sportliche Antwort darauf geben. In der 43. Minute war es dann auch soweit. Luka Toni bediente Anton musterg\u00fcltig an der Strafraumgrenze und dieser schob die Kugel souver\u00e4n zum erl\u00f6senden 2:3 ein. Auch hier: klasse Aktion, Jungs.<\/p>\n<p>Vom Heimteam war inzwischen nicht mehr viel zu sehen. Einzig mit Sch\u00fcssen aus der zweiten Reihe oder Standards war man jetzt noch gef\u00e4hrlich. Das nutzten die Jungs nach 48 Minuten und es stand 2:4. Dieses Mal revanchierte sich Anton nach tollem Zuspiel von Fabien \u00fcber Rechts und setzte Luka Toni in Szene &#8211; es machte gro\u00dfen Spa\u00df, dieses Spiel zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unstrittig war hingegen nach 50 Minuten die gelbe Karte gegen Lucy. Unsere Abwehrqueen, die eine gef\u00fchlte Zweikampfquote von \u00fcber 90% hat, konnte sich in dieser Situation auch nur noch mit einem Foul auf H\u00f6he der Strafraumkante helfen &#8211; der anschlie\u00dfende Freistoss zischte knapp knapp \u00fcber Miguel\u2018s Tor.<\/p>\n<p>Nach 53 Minuten dann der n\u00e4chste Aufreger. Wieder war es Raimo, der nach einem normalen Zweikampf auf H\u00f6he der Mittellinie seine zweite gelbe Karte sah und somit per Ampelkarte das Spielfeld verlassen musste. Was f\u00fcr eine unglaubliche Schiedsrichterentscheidung in einem Jugendspiel.<\/p>\n<p>Und es ging weiter im Kabinett der Fehlentscheidungen. In der 55. Minute wird Anton im Sechszehner zu Fall gebracht, der Pfiff des (Un-)Parteiischen blieb wieder aus.<\/p>\n<p>Wir wollen an dieser Stelle betonen, dass es wichtig ist, Schiedsrichter zu haben. Auch ziehen wir vor den meist jungen Burschen in dieser Liga den Hut, dass sie sich Wochenende f\u00fcr Wochenende den Zorn von Spieler, Trainern und Eltern zuziehen. Fast alle machen einen hervorragenden Job. Aber das war heute wirklich des Guten zu viel.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Spiel. In der 64. Minute machte der alte und neue Tabellenf\u00fchrer den Deckel drauf. Domenik gewann seinen Zweikampf im Mittelfeld, steckte den Ball anschlie\u00dfend geschickt auf Lucy durch und die schickte Luka Toni auf die Reise. Mit seinen letzten Kr\u00e4ften gewann er das Sprintduell gegen seinen Gegenspieler und erzielte unter gro\u00dfen Jubel seiner Mitspieler das erl\u00f6sende 2:5.<\/p>\n<p>Nach einem 2:2 zur Halbzeit bogen die Parthekicker das Spiel in Unterzahl zu einem auch in der H\u00f6he verdienten 2:5 Ausw\u00e4rtssieg um. Eine grandiose Mannschaftsleistung, die Steigerung in Durchgang zwei und einem Anton, der in 70 Minuten auf 5 verschiedenen Positionen spielen musste und der mit seiner Schnelligkeit ma\u00dfgeblich zum Erfolg dazu beigetragen hat.<\/p>\n<p>Am kommenden Sonntag l\u00e4dt der Spitzenreiter dann zum Tanz an die Sommerfelder Stra\u00dfe 8 ein. Gast ist mit dem Leipziger SV S\u00fcdwest der aktuelle Tabellenvierte. Apropos Tanz: da am Vorabend nach der dritten Runde im Landespokal der 1. Mannschaft gegen den FSV Kostritz ein kleines Oktoberfest statt finden wird, ist der Fr\u00fchschoppen am Tag danach nicht weit. Ein toller und verdienter Rahmen f\u00fcr dieses C-Jugend Spiel und ein gro\u00dfes Wochenende f\u00fcr den Verein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwere Aufgabe f\u00fcr die Kicker von der Parthe. 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