{"id":7527,"date":"2019-11-25T17:28:19","date_gmt":"2019-11-25T16:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/?p=7527"},"modified":"2020-02-10T13:16:42","modified_gmt":"2020-02-10T12:16:42","slug":"d1-unterliegt-markranstaedt-knapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/index.php\/2019\/11\/25\/d1-unterliegt-markranstaedt-knapp\/","title":{"rendered":"D1 unterliegt Markranst\u00e4dt knapp"},"content":{"rendered":"<p>Bilderbuch Herbstwetter im Stadion an der Nordstrasse. Hier empfingen am Sonntag die D1 Kicker aus Panitzsch Borsdorf die Zweite aus Markkleeberg zum letzten Punktspiel der Hinrunde.<!--more--><\/p>\n<p>Bei tiefem Boden, der schon am Mittwoch zur Absage des Pokalspiels gesorgt hatte, rechnete sich das Trainerteam Martin und Lars gegen den Tabellenvierten aus dem S\u00fcden Leipzig\u2018s durch aus was aus.<\/p>\n<p>Kompakt stehen und k\u00f6rperliche Robustheit sollten den Markkranst\u00e4dtern den Nerv ziehen.<\/p>\n<p>Mit Luci, Anton und Julian gab es erneut Unterst\u00fctzung aus der \u201aC\u2019. Somit sah die Startacht wie folgt aus:<\/p>\n<p>Miguel (Tor)<br \/>\nLuci \/ Fabiene \/ Julian (Abwehr)<br \/>\nLuka Toni, Noah, Milo (Mittelfeld)<br \/>\nAnton (Sturm)<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt wurde der Kader durch Willi \/ Luca \/ Nils \/ Domenik und Luis.<\/p>\n<p>Rein in die Partie. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel mit leichten Vorteile f\u00fcr die G\u00e4ste in den ersten f\u00fcnf Minuten.<\/p>\n<p>Nach acht Minuten dann die erste Grosschance f\u00fcr Blau-Gelb. Anton konnte sich im Mittelfeld mit seiner Dynamik durchsetzen und ging \u00fcber halblinks im 1 zu 1 auf den gegnerischen Torwart zu. Um Zentimeter ging der Ball am Pfosten vorbei.<\/p>\n<p>Das war der Auftakt zu einer Serie an Chancen. Nur 60 Sekunden sp\u00e4ter hatte Milo die F\u00fchrung auf dem Fu\u00df &#8211; Aussennetz.<\/p>\n<p>Richtig turbulent wurde es in Minute 11.<br \/>\nHier hatten erst Anton, dann Luci und zum Schluss Luka Toni eine 3\u2018er Chance. Doch jeder Schuss wurde irgendwie geblockt und das Leder wollte einfach nicht \u00fcber die Linie.<\/p>\n<p>In der 13. Minute setzte Noah dem Chancenfestival die Krone auf. Sein Schuss aus rund 15m landete krachend am Pfosten. Das 1:0 lag jetzt in der Luft.<\/p>\n<p>Die PaBoBoys zeigten bislang ein tolles und selbstbewusstes Spiel. Ein 2:0 oder gar 3:0 w\u00e4re zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Chance sollte Luca Toni in der 18 Minute haben. Er schnappte sich den Ball in der eigenen H\u00e4lfte und rannte rund 50m auf das Tor der G\u00e4ste zu. Erst in letzter Sekunde wurde ihm der Ball fair vom Fu\u00df gespitzelt.<\/p>\n<p>Nach 19 Minuten dann endlich die Erl\u00f6sung. Anton tanzte mit einer tollen Aktion vier Gegenspieler im Sechzehner aus und schob die Murmel zum hochverdienten 1:0 \u00fcber die Linie.<\/p>\n<p>Auch in den Minuten bis zur Halbzeit war es es weiterhin ein hochspannendes Spiel, in dem die Jungs von der Parthe weiterhin den Ton angaben.<\/p>\n<p>In der 23. Minute nahm Julian sein Herz in die Hand und trieb das Leder erneut aus der eigenen H\u00e4lfte bis zur gegnerischen Aussenlinie. Seine anschlie\u00dfende Flanke fand mit Luka Toni einen dankbaren Abnehmer auf H\u00f6he des 11m Punktes &#8211; wieder dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Kurz vorm Schlusspfiff wurde es noch mal hitzig. Anton setzte sich mal wieder gegen gleich zwei Gegner auf H\u00f6he der Aussenlinie durch. Einer der beiden am Boden liegenden Markkranst\u00e4dter wollte den Ball noch mal spielen, traf aber nur Anton\u2019s Fu\u00df. Dieser lie\u00df sich nicht zwei Mal bitten und schob einen herbei geeilten Gegner zur Seite. Darauf hin kam der Kapit\u00e4n der G\u00e4ste und checkte Anton zur Seite. Eine bunte Rangelei entwickelte sich, bei der Frust der G\u00e4ste deutlich zu sp\u00fcren war. Der unsichere Schiri konnte die Rudelbildung erst mit wortstarker Unterst\u00fctzung der Trainer l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Halbzeit. Zeit zum Abk\u00fchlen. Zeit zur Analyse. Was f\u00fcr ein toller Kick. Es gab kaum Ans\u00e4tze f\u00fcr Kritik. Einzig die Gedanken an die letzten zweiten Halbzeiten, lie\u00dfen beide Trainer noch etwas nachdenklich wirken. Am liebsten h\u00e4tten sie ohne Pause einfach weiter gespielt.<\/p>\n<p>Weiter ging es &#8211; Ansto\u00df PaBo.<\/p>\n<p>Die Jungs aus Markkranst\u00e4dt hatten augenscheinlich einen ordentlichen Einlauf bekommen. Sie rannten jeden Ball hinterher und pressten schon in des Gegners H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Das Ergebnis dann schon drei Minuten sp\u00e4ter. Aus dem Nichts heraus fiel das 1:1.<\/p>\n<p>Noch dicker kommen sollte es nur zwei Minuten sp\u00e4ter. Wieder war es ein einfacher Spielzug, der in der 35. Minute das 1:2 mit sich brachte. Die Zuordnungen passten in dieser Situation \u00fcberhaupt nicht und so hatten die G\u00e4ste genug Raum, sich bis in den Strafraum zu kombinieren und den F\u00fchrungstreffer zu erzielen.<\/p>\n<p>30 Minuten toller Fu\u00dfball wurden in nur 120 Sekunden zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die beiden Treffer zeigten Wirkung. Die Jungs von der Nordstrasse kamen im Anschluss nicht mehr richtig in\u2018s Spiel.<\/p>\n<p>Aber auch von Markkranst\u00e4dt kam nicht viel Zwingendes. Erste nennenswerte Chance hatten sie wieder in der 46. Minute. Nach dem er vier PaBoBoys ausgestanzt hatte, scheiterte der St\u00fcrmer an Miguel, der mit einem tollen Save seine Jungs im Spiel halten konnte.<\/p>\n<p>Weiterhin gab es wenig Entlastung und so hatte das gesamte Team immer wieder mit viel Defensivaufgaben zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Das Spiel lebte mittlerweile von der Spannung. Die letzten f\u00fcnf Minuten geh\u00f6rten dann aber noch mal den Hausherren. So wurde Milo nach tollem Pass von Luci musterg\u00fcltig in Szene gesetzt. Aber auch ihm versagten im 1 zu 1 die Nerven.<\/p>\n<p>Auch die letzte Chance hatte PaBo. Und was f\u00fcr Eine. Luka Toni wurde fast rotw\u00fcrdig auf H\u00f6he der Strafraumgrenze gefoult. Der Gefoulte legte sich den Ball zum Freisto\u00df selber zurecht. Kurzer Anlauf, der Ball wird optimal getroffen und&#8230;.. Glanzparade des Markkranst\u00e4dter Schlussmanns im Tim Wiese Ged\u00e4chtnis Trikot (quietsch rosa).<\/p>\n<p>Das gibt es doch gar nicht. Dieser Ausgleich w\u00e4re aufgrund von Halbzeit eins mehr als verdient gewesen.<\/p>\n<p>Auch heute muss man res\u00fcmieren, dass wer die Chancen vorne nicht macht, der das Spiel leider verliert. Diese Erfahrung hat die Truppe heute im dritten Spiel in Folge gemacht. Insgesamt kann man aber keine gro\u00dfen Vorw\u00fcrfe machen. K\u00e4mpferisch und vor allem in Halbzeit 1 spielerisch, war das erneut eine sehr gute Vorstellung.<\/p>\n<p>Hinrundenfazit: das Team ist mit 75% aller Gegner auf Augenh\u00f6he. Es waren oftmals nur Kleinigkeiten, wie fehlende Aggressivit\u00e4t oder das zu fr\u00fche Abschalten, bevor die Chance f\u00fcr den Gegner zu 100% gekl\u00e4rt ist. Insgesamt sind es mindestens vier oder sechs Punkte zu wenig auf der Haben Seite. Grosse Fortschritte machte das Team vor allem in Sachen Spielverst\u00e4ndnis und in punkto Disziplin. Ebenso sind der Siegeswille und die hohe Beteiligung an allen Trainingseinheiten hervorzuheben.<\/p>\n<p>Sollte die Mannschaft die gleiche Performance auch in der R\u00fcckrunde auf den Rasen bringen, so steht dem angestrebten Klassenerhalt nichts im Wege.<\/p>\n<p>Am kommenden Samstag steht nun noch das Nachholspiel im Leipzig Cup auf dem Spielplan. Im Achtelfinal Heimspiel ist man gegen die Erste von Lok Engelsdorf allerdings krasser Au\u00dfenseiter.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Ehrenamtlichen, allen Eltern f\u00fcr\u2018s Fahren zu den Ausw\u00e4rtsspielen, Trikots waschen, Pflaster kleben und motivieren. Am 29. Februar 2020 geht es mit der einem Ausw\u00e4rtsspiel bei MoGoNo in die R\u00fcckrunde.<\/p>\n<p>An dieser Stelle sei auch noch mal erw\u00e4hnt, dass die Jungs noch immer einen Trikotsponsor suchen. Mit rund \u20ac 600 sind alle M\u00e4zene, gro\u00dfz\u00fcgigen Oma\u2018s und Opa\u2018s, sowie Mittelst\u00e4ndler und Firmenchef\u2018s dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilderbuch Herbstwetter im Stadion an der Nordstrasse. 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