{"id":1188,"date":"2015-10-04T11:56:07","date_gmt":"2015-10-04T11:56:07","guid":{"rendered":"1188"},"modified":"2015-10-04T11:56:07","modified_gmt":"2015-10-04T11:56:07","slug":"b-jugend-siegt-nach-rueckstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sv-panitzsch-borsdorf.de\/index.php\/2015\/10\/04\/b-jugend-siegt-nach-rueckstand\/","title":{"rendered":"B-Jugend siegt nach R\u00fcckstand!"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem man zu Saisonbeginn inklusive Pokalspiel 5x hintereinander zweistellig gewinnen konnte, ging die Reise am Sonntagmorgen zum Ausw\u00e4rtsspiel nach Seehausen, wo den Panitzscher Jungs das erste Mal ein Gegner gegen\u00fcberstand, welcher einem am Ende alles abverlangen sollte.<\/p>\n<p>Bis auf den verletzten Paul W\u00fcrker waren alle Spieler fit und einsatzf\u00e4hig. In Vorfeld sprachen wir davon, dass es heute definitiv kein Selbstl\u00e4ufer werden w\u00fcrde und wir uns auf einen robusten Gegner einstellen sollten. Mit der Devise ein schnelles Tor zu erzielen, um so dem hochmotivierten Gegner fr\u00fchzeitig den Zahn zu ziehen, gingen wir das Spiel an. Leider ging dieser Plan nicht so ganz auf. Seehausen stand defensiv hervorragend, hatten zwar spielerische begrenzte Mittel, jedoch ihre k\u00f6rperbetonte Spielweise, welches zu keiner Zeit unfair war, beeindruckte den Tabellenf\u00fchrer aus Panitzsch. Mit jedem gewonnenen Zweikampf ihrerseits oder jeder Kl\u00e4rungsaktion stieg das Selbstvertrauen der Gastgeber, sie zogen sich an solchen Dingen in positiver Hinsicht hoch.<\/p>\n<p>Ganz anders die G\u00e4ste aus Panitzsch, die K\u00f6rpersprache sagte eigentlich im ersten Durchgang alles aus, mit h\u00e4ngendem K\u00f6pfen ging man teilweise \u00fcber das Spielfeld spazieren, in den Zweik\u00e4mpfen wurde zu halbherzig agiert, dazu kamen viele technische Fehler in Ballannahme sowie bei Abspielen. Mit zunehmender Spieldauer wurde man immer unzufriedener und meckerte sich lieber an, anstatt den eigenen Mitspieler zu motivieren.<\/p>\n<p>Zum Ende des ersten Spielabschnittes wurde es ein wenig besser und zwei Tore wurden wegen knappen Abseitspositionen nicht anerkannt. Seehausen hatte jetzt bis auf einen Fernschuss auch nicht die Chancen, aber hinten standen sie wie eine Mauer, die beiden k\u00f6rperlich starken Innenverteidiger r\u00e4umten alles ab.<\/p>\n<p>Mit den Worten den Kampf endlich anzunehmen schickten wir die Jungs aus der Kabine, leider kassierten wir nach 7 Minuten den Gegentreffer, welchen sich Seehausen aufgrund der bisher gezeigten Leistung aber mal so richtig verdient hatte. Im Strafraum herrschte ein wenig Unordnung, der Ball konnte nicht konsequent genug gekl\u00e4rt werden, so dass Dominic Br\u00fcnoth \u00fcber Johannes Herre hinweg ins Tor k\u00f6pfte.<\/p>\n<p>Dieses Tor war jedoch der Wachmacher f\u00fcr die Jungs aus Panitzsch\/Borsdorf. Endlich wurde dagegen gehalten, um jeden Zentimeter Rasen gefightet &#8211; man bewies tolle Moral. Und in der 52. Minute das erl\u00f6sende Tor f\u00fcr die G\u00e4ste. Tim Fr\u00f6hlich spielte hervorragend in die Schnittstelle zu Pascal Schenker, welcher vor dem Tor cool blieb und am Torwart vorbei einschob. Hannes Waldmann stand schon zum einwechseln bereit und sollte eigentlich f\u00fcr Pascal Schenker ins Spiel kommen. Durch den Treffer wurde der Wechsel noch nicht vollzogen &#8211; zum Gl\u00fcck! Denn nur wenige Minuten sp\u00e4ter ging Panitzsch\/Borsdorf in F\u00fchrung, Tim Fr\u00f6hlich flankte von rechts und am langen Pfosten stand Pascal Schenker goldrichtig und traf per Direktabnahme zum viel umjubelten 2:1.<\/p>\n<p>Seehausen wie bereits erw\u00e4hnt kam kaum \u00fcbers spielerische, die Abwehr war sehr schlagsicher und die B\u00e4lle wurden in feinster Kick and Rush &#8211; Manier nach vorn geschlagen. Nach Standards sorgten sie durch ihre gro\u00dfen Spieler stets f\u00fcr Gefahr und kamen beinahe zum Ausgleich, Kapit\u00e4n Julian Stelzner musste auf der Linie retten.<\/p>\n<p>Bis zum Ende hin war es ein gro\u00dfartiger Kampf unserer Mannschaft, man verpasste es zwar den Sack endg\u00fcltig zu zumachen, aber der knappe Vorsprung wurde ins Ziel gebracht und somit drei weitere Punkte eingefahren.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass heute jedem bewusst geworden ist, das andere Mannschaften auch Fu\u00dfballspielen k\u00f6nnen und wir nicht jeden Gegner im vorbeigehen schlagen. Das hei\u00dft wir m\u00fcssen weiter hart im Training an uns arbeiten, getreu nach dem Motto weiter immer weiter! Trotzdem tolle Moral Jungs &#8211; nach dem R\u00fcckstand habt ihr wie man so sch\u00f6n sagt, die Arschbacken zusammen gekniffen und das Ding noch umgebogen &#8211; super gek\u00e4mpft und den Sieg hart erarbeitet!<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem man zu Saisonbeginn inklusive Pokalspiel 5x hintereinander zweistellig gewinnen konnte, ging die Reise am Sonntagmorgen zum Ausw\u00e4rtsspiel nach Seehausen, wo den Panitzscher Jungs das erste Mal ein Gegner gegen\u00fcberstand, welcher einem am Ende alles abverlangen sollte. Bis auf den verletzten Paul W\u00fcrker waren alle Spieler fit und einsatzf\u00e4hig. In Vorfeld sprachen wir davon, dass es heute definitiv kein Selbstl\u00e4ufer werden w\u00fcrde und wir uns auf einen robusten Gegner einstellen sollten. Mit der Devise ein schnelles Tor zu erzielen, um so dem hochmotivierten Gegner fr\u00fchzeitig den Zahn zu ziehen, gingen wir das Spiel an. Leider ging dieser Plan nicht so ganz auf. Seehausen stand defensiv hervorragend, hatten zwar spielerische begrenzte Mittel, jedoch ihre k\u00f6rperbetonte Spielweise, welches zu keiner Zeit unfair war, beeindruckte den Tabellenf\u00fchrer aus Panitzsch. Mit jedem gewonnenen Zweikampf ihrerseits oder jeder Kl\u00e4rungsaktion stieg das Selbstvertrauen der Gastgeber, sie zogen sich an solchen Dingen in positiver Hinsicht hoch. Ganz anders die G\u00e4ste aus Panitzsch, die K\u00f6rpersprache sagte eigentlich im ersten Durchgang alles aus, mit h\u00e4ngendem K\u00f6pfen ging man teilweise \u00fcber das Spielfeld spazieren, in den Zweik\u00e4mpfen wurde zu halbherzig agiert, dazu kamen viele technische Fehler in Ballannahme sowie bei Abspielen. Mit zunehmender Spieldauer wurde man immer unzufriedener und meckerte sich lieber an, anstatt den eigenen Mitspieler zu motivieren. Zum Ende des ersten Spielabschnittes wurde es ein wenig besser und zwei Tore wurden wegen knappen Abseitspositionen nicht anerkannt. 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