Spielerinterview mit Leo Saewe

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Mit Beginn der Saison möchten wir Euch nach und nach Gesichter des Vereins vorstellen. Den Anfang macht ein Neuzugang unserer 1.Männermannschaft . Der 19 Jährige Leonhard Saewe ist Torhüter und im Sommer von der SG Taucha 99 zu uns gestoßen. Was er ist und was er über den Wechsel und die Ziele im neuen Verein denkt lest ihr am besten selbst…

Hallo Leonhard,
schön dich in unserem Dorfverein begrüßen zu dürfen! Erzähl den Leuten doch kurz wie es zu deinem Wechsel zum SV Panitzsch/Borsdorf gekommen ist?

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Taucha und durch diverse Derbys kannte ich schon ein paar Gesichter. Ausschlaggebend waren jedoch die Trainer Karoline Aulrich und Thomas Wedemann, mit denen wir eine sehr erfolgreiche und vor allem sehr schöne Zeit in der B-Jugend der SG hatten. Zudem kam mit Paul Würker ein Gastspieler aus Panitzsch nach Taucha, der im Laufe der Saison einer meiner besten Freund wurde. Aber mein Entschluss war auch sportlich bedingt, da ich für unsere 1. Mannschaft keine Rolle spielte und ich mit Wede die große Chance bekam, mein Torwartspiel zu verbessern. Dabei fiel mir der Wechsel durchaus schwer, da ich in Taucha meine fußballerischen Wurzeln habe und dort auch weiterhin bis zu meinem Studienbeginn im Oktober als Torwarttrainer im Nachwuchsbereich tätig bin. Als die erste Anfrage von Panitzsch kam, war ich mir nicht ganz so sicher, ob das etwas für mich ist. Aber als ich ein paar Mal bei Training war, wurde es mir sehr schnell klar, hier will ich hin.

Konntest du in deinen ersten Wochen einen Unterschied zwischen den Vereinen Taucha und Panitzsch/Borsdorf feststellen?
Was mich von Anfang an in Panitzsch beeindruckt hat ist das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Mannschaft. Ich wurde in der Männermannschaft sofort sehr herzlich aufgenommen und bekam von allen Seiten Unterstützung. Auch wenn es in der Vorbereitung mal nicht so gut lief, gab es immer aufmunternde Worte und das ist für uns junge Spieler sicher das wichtigste. Ich fühle mich hier einfach sehr wohl und willkommen und habe schon viele neue Freundschaften geschlossen.

Du hattest jetzt 5 Wochen Zeit die Mannschaft kennenzulernen, wie wurdest du von den Jungs in der Kabine aufgenommen?
Überragend! Das muss man einfach so sagen. Man hat einfach gemerkt, dass das Team nicht nur gemeinsam Fußball spielt, sondern sich auch darüber hinaus super versteht. Wie schon gesagt, fühle ich mich sofort als Teil des Teams, nicht als Neuer, der irgendwem den Platz streitig machen will. Der Zusammenhalt ist einfach großartig und gibt einem zusätzliches Selbstvertrauen.

Kommen wir zu deinen persönlichen Zielen hier im Verein. Du kommst aus der A-Jugend der SG Taucha. Wie schätzt du deine Chancen ein, am Sonntag zum Saisonauftakt die Nummer 1 im Panitzscher Gehäuse zu sein?
Ich persönlich möchte mich vor allem weiterentwickeln. Sportlich, aber auch menschlich und charakterlich. In den letzten Wochen ist mir das aus meiner Sicht schon ein Stück weit gelungen. Ob es dann am Sonntag schon für die Nummer 1 reicht, entscheidet letztendlich das Trainerteam. Ich kann mich nur von Training zu Training für diese Aufgabe empfehlen. Dabei ist es mir bewusst, dass es zwischen A-Jugend und Herrenfußball durchaus einen gewaltigen Unterschied gibt, auch wenn wir in der A-Jugend Landesklasse gespielt haben. Auf der Torwartposition habe ich einen starken Konkurrenten. Dennoch ist unser „Konkurrenzkampf“ rein sportlich, persönlich verstehen wir uns gut. Leider habe ich Teile der Vorbereitung verpasst, konnte mich aber aus meiner Sicht im Trainingslager und im Rest der Vorbereitung durchaus für mein lang lang ersehntes Pflichtspieldebüt für meinen neuen Verein empfehlen.

Blicken wir auf die Saison 2019/2020. Nach einer ersten überragenden Stadtligasaison unter dem Trainergespann Wedemann/Aulrich werdet ihr definitv kein Außenseiter in der Liga sein. Wo siehst du Euch am Ende der Saison.
Sicher haben wir ein starkes Trainergespann und einen starken Kader und dass diese Saison deutlich schwerer wird, ist uns allen durchaus klar. Die Leute haben unseren „Dorfverein“ jetzt auf dem Zettel und wir werden sicher öfter auf tiefstehende Mannschaften treffen, die uns vor allem kämperisch fordern werden. Ich bin da jedoch sehr zuversichtlich, dass wir einen Platz in der oberen Tabellenhälfte belegen können. Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die sicherlich auch noch Lehrgeld zahlen muss, aber auch das wird uns schlussendlich stärken.

Gehen wir mal runter vom Rasen. Du kommst frisch von der Schulbank, wie verbringst du die Zeit nach dem Abitur und wie geht’s jetzt für dich weiter?
Ja, die Schule hab ich nun endlich überstanden. Mein Studienwunsch ist das Lehramt für die Fächer Sport und Englisch oder GRW in Leipzig. Aktuell laufen die Bewerbungsverfahren, also bleibt nur abzuwarten. Für die Zeit bis zum Studienbeginn will ich einen Job suchen, um mir etwas Geld zu verdienen, damit irgendwann auch mal eine eigene Wohnung bezahlbar ist.

Wer ist Leonhard Saewe?
Schuhgröße: 46
Tätowiert? Nein
Lieblingsspielminute? 90+
Deine erste Position in der Jugend? Mittelfeld
Lieblingsapp auf dem Smartphone? Instagram
Was darf bei dir in der Kabine nicht fehlen? Musik
Dein letztes Urlaubziel? Italien
Deine Lieblingszahl: 3008 (Geburtstag meines Bruders)
Aus was besteht dein Frühstück? Toast mit Nutella und Obst
Dein Lieblingsort in Leipzig: Uni (haha)
Was hörst du für Musik? Eigentlich wirklich alles
Wer ist dein Idol? Manuel Neuer
Hast du einen Spitznamen, den die Pa/Bo Fans kennen sollten? Noch nicht!

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