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Interview mit Karoline Aulrich

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Karoline Aulrich ist seit Beginn der Saison Co – Trainerin der 1. Männermannschaft des Vereins. Das Social Media Team #SVPa/Bo1920 hat Sie in der Vorweihnachtszeit bei Feuerzangenbowle und Plätzchen zum Interview getroffen.

Hallo Karo,
wir freuen uns sehr, dass wir dich hier an der berühmten Pyramide des Leipziger Weihnachtsmarktes antreffen können.
Wie kommt es denn dazu, dass du hier hinter dem Tresen stehst?

Antwort:

Also es war einmal… 😉
Noch vor Beginn meines Studiums war ich um die Weihnachtszeit rum auf “Jobsuche” und bin dann durch eine Freundin zur berühmten Feuerzangenbowle verwiesen worden. Dies ist nun mittlerweile 6 Jahre her und es macht mir jedes Jahr aufs neue immens spaß – aber man ist auch sehr froh, wenn diese Vorweihnachtszeit dann endlich vorbei ist.

Nun wissen wir schon mal wo wir eine Gratis Feuerzangenbowle erwarten können. Doch wie kommt es, dass du bei uns seit einem halben Jahr an der Seitenlinie stehst?

Antwort:
Nach meiner aktiven Karriere habe ich mit Thomas zusammen bei den B-Junioren bei der SG Taucha 99 als Co-Trainerin angefangen. Ziel für mich war es dabei meine Erfahrungen, die ich sowohl auf dem PLatz, als auch neben dem Platz gesammelt habe, an die jungen Spieler weiter zu geben, um sie so sportlich und auch charakterlich weiter zu entwickeln.. Dies ist mir denke ich gut gelungen, schaut man auf die Ergebnisse der beiden vergangenen Spielzeiten.

Die ersten Schneeflocken sind gefallen, die Weihnachtsfeier steht vor der Tür und bei noch einem ausstehenden Spiel vor der Winterpause kann man ein erstes Fazit ziehen.
Wie zufrieden bist du mit dem ersten halben Jahr Panitzsch/Borsdorf?

Antwort:
Zu aller erst muss ich sagen, dass ich sehr gut aufgenommen worden bin und mir die Arbeit mit dem Team und dem Trainer sowhl auf, als auch neben dem Platz enorm viel Spaß macht.
Mit dem ersten halben Jahr kann man rein von der Punkteausbeute und unserer aktuellen Tabellenpositionierung sehr zufrieden sein – aber leider habe ich den Eindruck, dass wir spielerisch nicht das hohe Niveau unserer sehr guten Vorbereitung halten konnten. Traurig gestimmt hat mich dabei vor allem das frühe Ausscheiden im Pokal, gegen eine deutlich schwächere Mannschaft.

Auf den gesammelten Punkten sollte man sich jedoch nicht ausruhen. Was sind für Euch im Trainerteam die Stellschrauben an denen im Winter gedreht werden muss?

Antwort:
Wie erwähnt, müssen wir unsere spielerischen Fähigkeiten verbessern – sprich unsere Passgenauigkeit in die Spielbreite und eine noch kaltschnäuzigere Torausbeute wäre wünschenswert, um Spiele einfach frühzeitig für uns entscheiden zu können. Damit es mir erübrigt wird, Thomas an der Linie ständig beruhigen zu müssen. 😉

Mit deiner Erfahrung als Bundesligaspielerin kannst du sicher allen Spielern Tipps mit auf den Weg geben. Doch warum endete deine aktive Karriere bei Lok Leipzig im Jahre 2012?

Meine Karriere bei Lok endete vielleicht im Jahr 2012, jedoch nicht meine aktive Karriere generell. Leider wurde die Frauenabteilung bei Lok im Jahr 2012 ausgegliedert und diese ist gemeinschaftlich zum neu gegründeten FFV Leipzig übergegangen. Bei Lok habe ich über 150 Spiele in der 2. Bundesliga Nord gespielt und ein Jahr das Erlebnis 1. Bundesliga genießen dürfen.
Beim FFV habe ich aufgrund meines zeitaufwändigen Architekturstudiums nur noch in der Regionalliga gespielt. Der Verein ist leider seinen sportlichen und finanziellen Ansprüchen nie gerecht geworden und wurde im vergangenen Jahr aufgelöst.

Wird einer Co – Trainerin auf dem Spielfeld eigentlich immer der nötige Respekt entgegengebracht? Oder musst du in manchen Situationen den Cheftrainer nach vorn schicken?

Antwort:
Bisher hatte ich lediglich ein Erlebnis, bei dem ich nicht für voll genommen worden bin. Dies war beim kleinen Derby bei der SG Taucha, bei dem mich der überforderte Linienrichter ignoriert hat.

Und nach dem Spiel? Wie kann man sich ein Abendessen im Hause Aulrich/Wedemann vorstellen? Wird das Spiel seziert, Situationen ausgewertet oder ist der Fußball mit dem verlassen des Sportplatzes ein Tabu Thema?

Antwort:
Wie man sich sicherlich Vorstellen kann, ist Fußball bei uns ein riesen Thema. Wenn wir nach dem Spiel vom Sportplatz aus nach Hause fahren haben wir in etwa 20 min, in denen jede wichtige und auch unwichtige Spielsituation auseinander genommen wird. Oftmals sind wir dabei verschiedener Meinung und kommen nicht immer auf einen gemeinsamen Nenner. Mit Betreten der Haustür läuft dann wieder Fußball im TV. 😉

Wie schon erwähnt, es ist das erste halbe Jahr in unserem „Dorfverein“. Du als außenstehende Person stellst sicher Unterschiede zu anderen Vereinen fest und würdest du unser Leitbild „mehr als nur ein Dorfverein“ unterschreiben?

Antwort:
Absolut zu unterschreiben. Es ist wahnsinn zu sehen, was für ein Zusammenhalt nicht nur zwischen den Jungs in der 1. Mannschaft herrscht, sondern im Gesamtverein, bis hin zu den Frauen 😉
Man hilft und unterstützt sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch privat. Niemand nimmt sich in irgendeiner Form wichtiger als irgendein anderer. Nicht umsonst stehen wir aktuell dort, wo wir stehen.

Meine Feuerzangenbowle neigt sich langsam dem Ende und kalt ist sie auch schon. Aber auch das befreit dich nicht vor unserer geliebten Schnellfragerunde, heute in der Weihnachtsversion.

Frage:
Glühwein oder Feuerzangenbowle?
FZB

Frage:
Stolle oder Plätzchen?
Plätzchen

Frage:
Hängt Lametta am Weihnachtsbaum?
Nein – früher war mehr Lametta

Frage:
Hast du schon alle Geschenke zusammen oder hoffst du auf einen Verkaufsoffenen Sonntag?
Ja, es wird wohl der verkaufsoffene Sonntag werden, wenn ich da nicht doch arbeiten gehe

Frage:
Welches Gedicht sagst du dieses Jahr vor dem Weihnachtsmann auf?
Das Brausebad – Text bei mir zu erfragen.

Vielen Dank für das nette Gespräch und wir wünschen Dir und Thomas eine besinnliche Weihnachtszeit und einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

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