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Interview mit Benny Kirsten!

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Wir konnten für unser anstehendes 750-Jähriges Dorfjubiläum einen ganz besonderen Interview-Gast für uns gewinnen! Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!csm_benjamin-kirsten_5df2593cd3

Frage: Hallo Benny, wir freuen uns das du dich im Vorfeld das anstehende Freundschaftsspiel gegen den SV Panitzsch/Borsdorf für ein kurzes Interview bereitstellst! Für uns sicherlich DAS Highlights in der jüngeren Vereinsgeschichte – für Euch ein weiterer Test gegen einen unterklassigen Gegner. Wie geht man als Regionalligaspieler ins solch ein Spiel?

Antwort: Im Prinzip ist es wichtig für die Spieler im Anschlusskader, die am Wochenende nicht spielen dürfen oder nur wenig. Trotzdem sollte man jedes Spiel professionell angehen.

Frage: Zuletzt gab es für Euch eine Niederlage in Nordhausen, davor seid ihr allerdings recht gut aus den Startlöchern gekommen. Was sind eure Saisonziele?

Antwort: Natürlich wollen wir besser Abschneiden als letztes Jahr. Wir haben uns gut verstärkt, haben Erfahrung bekommen wie der Ball in der Regionalliga gespielt wird. Leider haben wir aktuell mit Verletzungen zu kämpfen, aber wir sind stark genug es zu kompensieren.

Frage: In der dritten Liga sind zahlreiche Traditionsteams aus dem Osten vertreten. Wann werden wir die „Loksche“ wieder in der dritthöchsten Liga sehen?

Antwort: Ich hoffe, dass die Entwicklung in allen Ebenen Fortschritte macht. Es macht nur Sinn, wenn sich der gesamte Verein auf diesem Niveau entwickelt. Man ebnet solch einen Weg niemals im selben Jahr, sondern bereits Monate oder sogar Jahre zuvor. Das was man jetzt entwickelt, brauch man später nicht hart erarbeiten.

Frage: Kommen wir zu deiner Person, nach deiner Zeit in Dresden ging es für dich in die holländische 1. Liga zum NEC Nijmegen – nun der Schritt zurück in Regionalliga – erzähl uns kurz deine Beweggründe dafür?

Antwort: Es ist einfach viel passiert. Verletzung in Holland, keine Genehmigung in Washington und eine schwere Verletzung in Chicago, um es kurz zu halten. Man verliert dann auch das Vertrauen in den Fußball, aber Heiko Scholz hat es mir immer entgegen gebracht. Lok war kein Notnagel!

Frage: Dein Vater Ulf war einer der besten Stürmer in Deutschland während der 90er Jahre. Bekommt man das Torjäger-Gen dann eigentlich nicht in die Wiege gelegt oder warum ist es bei dir ausgerechnet die Position des Torhüter geworden?

Antwort: Ich bin immer schon eher der Torhüter gewesen, kann aber beides spielen. Dennoch wurde ich schon als Kind häufig verglichen und das war nicht gut. Ich bin dann auf Torwart umgestiegen und habe es nie bereut.

Frage: Mit 30 Jahren muss man sich zwangsläufig mit dem „Leben nach dem Fußball“ beschäftigen. Wie sehen deine konkreten Zukunftspläne aus?

Antwort: Aktuell nutze ich die Zeit bis zum Trainingsbeginn (17.15 Uhr), um meine Torwartschule zu organisieren und mich auf allen Gebieten weiterzubilden. Im konkreten Fall helfe ich meinem Vater bei der „Kirsten-Stiftung“, da die ein wenig eingeschlafen ist. Parallel bin ich zwei bis dreimal die Woche in einer Agentur in Leipzig und das macht mir echt Spaß, so kann ich die Zeit sinnvoll nutzen.

Und zu guter Letzt auch für dich unsere obligatorischen „schnellen Fragen“!

Frage: Hast du vor Spielen ein bestimmtes Ritual?

Antwort: Ja, aber dafür ist die Spalte zu klein !

Frage: Zockst du an der Spielkonsole oder darf es auch mal ein Buch sein?

Antwort: Ich lese meiner Tochter sehr viel vor!

Frage: Wer ist dein fußballerisches Vorbild?

Antwort: Iker Casillas

Frage: Dein größter sportlicher Erfolg?

Antwort: Bester Spieler der zweiten Bundesliga!

Frage: Was kannst du in deiner Mannschaft besser als alle anderen?

Antwort: Golfen

Frage: Ich spiele Fußball, weil…

Antwort: …es der geilste Sport der Welt ist.

Frage: Deine letzten Interview-Worte an die Leser?

Antwort: Werdet Lok-Mitglied!

Vielen Dank an Benny Kirsten für das freundliche Interview!

(Bildrechte liegen beim 1. FC Lokomotive Leipzig)

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